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Der Spanier blühte unter „Pep“ auf und ist aus dem Team der Katalanen nicht mehr wegzudenken.

Barcelona. Barcelonas Pedro gibt sich nach dem Abgang von Josep Guardiola dankbar seinem bald ehemaligen Coach gegenüber, vertraut aber auch auf dessen Nachfolger Tito Vilanova.

Der stille Leistungsträger

Der wohl am höchsten unterschätze Spieler Barcelonas wurde von Guardiola langsam ans Team des letztjährigen Champions-League-Siegers herangeführt. War er in der Saison 2008/2009 noch Schnuppergast bei den Giganten, erspielte er sich in der Folgesaison bereits einen Stammplatz und konnte die überzeugenden Leistungen auch in der letzten Saison fortführen.
Die aktuelle Spielzeit war zwar von leichten Verletzungen geprägt, die Statistik des 24-Jährigen steht aber der von David Villa oder Alexis Sanchez kaum nach - schon gar nicht wenn man sich die Wichtigkeit der erzielten Treffer betrachtet.

Pedro dankt Guardiola

Alles, was Pedro in seiner jungen, aber respektablen Karriere schon erreicht hat, steht logischerweise auch irgendwie immer mit dem kürzlich zurückgetretenen Coach in Verbindung. Der durch den Rücktritt geschockte Mann aus Teneriffa dankt „Pep“ dafür aus vollem Herzen: „Ich bin ihm dankbar für alles, was er mir beigebracht hat und dafür, dass er mir die Chance gab meinen Traum zu leben und für die erste Mannschaft zu spielen. Ich wünsche ihm nur das beste. Es war sehr schwer für uns alle [als die Nachricht von Guardiolas Rücktritt öffentlich bekannt gegeben wurde] und niemand hatte damit gerechnet, aber es ist seine Entscheidung und wir müssen das respektieren.“

Viel wird sich nicht verändern

Allerdings sieht Pedro Barcelona auch ohne Guardiola auf einem guten Weg zurück in die absolute Weltspitze zu gelangen, da der Nachfolgetrainer, der Pedro aus dem B-Team selbstverständlich bestens bekannt ist, nicht allzu viel im Spiel des Tabellenzweiten verändern wird.
„Es war eine erfreuliche Meldung. Wir stehen alle hinter ihm und hoffen für ihn, dass er Erfolg hat. Seine Vorstellungen ähneln denen von Pep sehr, das ist gut für das Team“, erklärte der vierfache Torschütze der diesjährigen Königsklasse.

Zurück in die erste Elf

Nach dem Aus in der Champions League und in der Meisterschaft ist man in Barcelona am Ende der diesjährigen Spielzeit natürlich nicht vollends zufrieden, auch Pedro hatte in diesem Jahr viele Probleme richtig Fuß zu fassenDie „Copa del Rey“, den spanischen Pokal und gleichzeitig Trostpreis für die Fußballgroßmacht, will er aber dennoch unbedingt holen - am liebsten mit ihm selbst in  der Startformation.
„Wir arbeiten derzeit alle an der Vorbereitung des Finals, damit wir den Pokal mit nach Hause nehmen können. Ich hänge mich weiterhin 100 Prozent rein, um im Finale dabei zu sein“, betonte er kampfeslustig. Die aktuelle Spielzeit soll durch erneut herausragende Leistungen vergessen gemacht werden. „Für mich verlief die Saison sehr holprig, auch durch die vielen Verletzungen, aber jetzt bin ich zurück auf einem hohen Level, habe eine Menge Selbstvertrauen und Motivation“, fügte er hinzu.

EM noch erreichbar

Durch die vielen, kleinen Verletzungen musste Pedro zuletzt auch die Nationalmannschaftsspiele Spaniens vom Fernsehen aus verfolgen. Der eigentlich sicher geglaubte Startplatz für die im Juni beginnende EM ist nun aber nicht mehr so klar,  in den letzten Partien stand er zum Teil nicht mal im Kader. Durch einen guten Liga- und Pokalendspurt könnte er allerdings noch mal entscheidende Punkte bei Nationalcoach Vicente Del Bosque sammeln.


Eure Meinung: Kann sich Pedro seinen Stammplatz endgültig zurückerkämpfen?



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