UEFA-Präsident Platini kritisiert Real: „Nicht normal“

Der Verein aus der spanischen Hauptstadt hat bislang fast allein die Schlagzeilen auf dem Transfermarkt bestimmt. 210 Millionen Euro hat Real ausgegeben – und damit nicht nur beim UEFA-Präsidenten für ein paar Fragen gesorgt.

Michel Platini, Präsident der UEFA (firo)
(db) Paris. Das Urteil von UEFA-Präsident Michel Platini zu den Transfercoups von Real Madrid, das Cristiano Ronaldo, Kaka, Karim Benzema und Raul Albiol für etwa 210 Millionen Euro holte, ist eindeutig: „Nicht normal“ findet der Franzose das, was gerade in der spanischen Hauptstadt passiert.

Woher kommt das Geld?

„Hat ein Verein, der so viel für solche enormen Transfers ausgibt, das Geld überhaupt?“, ist die Frage, die Platini in einem Gespräch mit „L’Equipe“ stellte. „Na ja, Real hat eine Bankgarantie“, beantwortete er seine Frage selbst, aber allem Anschein nach nicht zu seiner Zufriedenheit.

Platini fühlt sich hilflos

Seine Wertung ist jedenfalls deutlich: „Ich denke, dass etwas nicht normal ist. Es gefällt mir nicht. Und außerdem scheint es, dass heutzutage nur noch Verträge geschlossen werden, um sie zu brechen. Auf der anderen Seite: Wenn die Klubs das Geld haben, was kann ich dann dagegen machen?“, fragte Platini.

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