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Gerardo Martino entschuldigt Final-Niederlage in der Copa del Rey

Nach zwei Siegen gegen den Erzfeind Real Madrid muss sich die Blaugrana im wichtigsten Spiel geschlagen geben. Bleibt Tata Martino 2013/14 ohne Titel?

Valencia. Am Mittwoch fand der dritte Clasico dieser Saison im Finale der Copa del Rey statt. In der Primera Division siegte zweimal der FC Barcelona. Das Endspiel gewann jedoch Real Madrid mit 2:1, in Abwesenheit von Superstar Cristiano Ronaldo. Für die Hauptstädter trafen Angel di Maria und Gareth Bale, Marc Bartra gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für die Katalanen.

Barca-Trainer Gerardo Martino sagte nach dem Spiel: "Diese Niederlage schmerzt. Ich möchte mich bei unseren Fans bedanken, die hierhergekommen sind, um uns zu unterstützen. Ich entschuldige mich, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen konnten."

Eine Saison ohne Titel

Der 51-Jährige analysierte die Gründe für den Misserfolg: "Wir haben Probleme auf den letzten 25 Metern, das ist ungewöhnlich für den Verein. Normalerweise hat einer der Spieler einen brillanten Einfall und trifft. In dieser Woche war es uns nicht möglich." Das Tor von Innenverteidiger Bartra war der einzige Treffer von Barca in den vergangenen drei Spielen.

Der Fokus der Blaugrana liegt nun auf der Liga, der letzten verbliebenen Titelchance. Barcelona liegt aktuell auf Platz drei. Der Rückstand auf Tabellenführer Atletico Madrid beträgt bereits vier Punkte. "Die Chance ist nicht gut, aber wir müssen alles geben bis zum Saisonende", erklärte der Argentinier weiter.

Siegreich ohne Ronaldo

Im Gegensatz zu Martino hatte Carlo Ancelotti allen Grund zur Freude: "Wir haben diesen Titel verdient. Wir haben viel Druck gemacht und unsere Konter genutzt. Wir haben richtig gut gespielt und die Spieler haben hart gearbeitet – Gratulation an sie."

In La Liga verloren die Königlichen in beiden Spielen – mit Ronaldo. Im Endspiel fehlte der 29-Jährige, ein Einsatz in der Champions League gegen den FC Bayern ist fraglich. Ancelotti deutete an, dass "Cristianos Fehlen die Spieler motiviert hat. Sie haben alle noch besser trainiert. Um Barcelona zu schlagen, muss man als Team spielen – das haben wir getan."

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