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Menotti: "Messi leidet unter mentaler Ermüdung"

Der Weltmeistertrainer von 1978 ist überzeugt, dass Messi sich nicht für das Turnier in Brasilien schont. Der Angreifer sei einfach überspielt und braucht eine Pause.

Barcelona. Cesar Luis Menotti, ehemaliger Trainer des FC Barcelona und der Nationalmannschaft Argentiniens, verteidigt Lionel Messi gegen die harte Kritik nach dessen schwachen Leistungen gegen Atletico Madrid und den FC Granada. Der vierfache Weltfußballer schone sich nicht absichtlich für die WM im Sommer, sondern leide vielmehr unter mentaler Ermüdung.

"Ich habe das Gefühl, dass er im Kopf nicht klar ist. Ich glaube nicht, dass seine aktuelle Form etwas mit der Weltmeisterschaft zu tun hat", sagte Menotti La Xarxa. "Messi muss die Enttäuschungen seiner schlechten Auftritte überwinden und seine Leidenschaft sowie seinen Stolz wiederfinden, die er braucht, um für einen Klub wie Barcelona zu spielen."

Messi könnte eine Pause gut tun

Trotz 25 Toren in 26 Ligaspielen für Barcelona kann Messi aktuell nicht an seine großartigen Leistungen der letzten Jahre anknüpfen. Mit den Katalanen schied er zum ersten Mal seit 2007 vor dem Halbfinale der Champions League aus und auch in der Liga spricht momentan wenig für eine Titelverteidigung der Blaugrana.

"Ich habe mehr mentale als körperliche Erschöpfung gesehen. Das ist aber normal bei der großen Anzahl an Spielen und Terminen" verteidigt Menotti den 26-jährigen Argentinier. "Eventuell könnten ihm ein paar Tage Pause helfen, seinen Kopf frei zu bekommen und wieder der Beste der Welt zu werden."

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