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Trotz einer eindeutigen Niederlage gegen Real, ist Nuri Sahin nicht der Meinung, dass seine Mannschaft chancenlos war. Klopp war mit der taktischen Einstellung unzufrieden.

Dortmund. Mit 0:3 ging Borussia Dortmund am Mittwoch im Santiago Bernabeu gegen Real Madrid unter. Für das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League in der nächsten Woche sind das beileibe nicht die besten Voraussetzungen. Das weiß auch Dortmund-Spieler Nuri Sahin.

"Wir hätten mindestens ein Tor machen müssen, um Hoffnung zu haben", sagte Sahin der WAZ. "So haben wir nichts in der Hand. Es wird schwer, aber eine minimale Chance hat man immer." Doch man müsse in Dortmund immer noch realistisch bleiben.

Jürgen Klopp: "Hätte schon gerne ein Tor erzielt"

Geärgert haben den Mittelfeldspieler die leicht vergebenen Chancen seiner Mannschaft. "Wir haben viele Konter gefahren und hätten mindestens ein Tor machen müssen, wenn nicht zwei oder drei." Sein Trainer Jürgen Klopp war vor allem mit der taktischen Herangehensweise seiner Truppe unzufrieden.

"Wir haben mit acht Mann gegen die Stürmer verteidigt, haben aber die, die das Offensivspiel eingeleitet haben, nicht unter Druck gesetzt." Einen Auswärtstreffer hätte der 46-Jährige auch gerne mitgenommen. "Zwei Tore zu erzielen vor 80.000 Zuschauern halte ich nicht für wahrscheinlich, aber auch nicht für unmöglich. Deswegen hätte ich schon gerne ein Tor hier erzielt."

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