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Die Eidgenossen sind heiß auf den Vergleich mit den Spaniern. Die Aufstellung dürfte vielleicht die eine oder andere Überraschung mit sich bringen.

Aus Basel berichtet Lukas Nowak

Die Vorfreude beim FC Basel ist groß. Und das obwohl man das Viertelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Valencia vor leeren Rängen austragen muss. Die Schweizer sind derweil von Sperren und Verletzungen geplagt und müssen vor allem in der Offensive improvisieren.

Marek Suchy und Giovanni Sio sind gesperrt. Marco Streller zog sich eine Oberschenkelverletzung zu und muss mehrere Wochen aussetzen. Zudem ist Davide Calla in dieser Saison für die Europa League nicht spielberechtigt. "Wir müssen sehr kreativ sein in der offensiven Aufstellung", verriet Murat Yakin auf der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel.

Breel Embolo könnte von Beginn an spielen

Er fordert mehr Flexibilität und Kreativität und will "vielleicht die Standards nutzen", um den Spaniern die Butter vom Brot zu nehmen. Dabei könnte auch ein ganz junger Akteur zum Einsatz gekommen. Der erst 17-jährige Breel Embolo könnte im Sturm auflaufen. Zu ein paar Einsätzen kam der Schweiz-Kameruner schon. Und in denen konnte er seinen Trainer überzeugen: "Ich habe in seinen Spielen keinen Fehler gefunden. Er ist sehr nützlich und sehr frisch", schwärmt er vom jungen Angreifer, rudert jedoch gleich wieder ein wenig zurück: "Ich will den Spieler nicht verheizen."

Generell ist der Übungsleiter der Basler glücklich über die Möglichkeiten in seinem Kader: "Es ist erfreulich, dass die jungen Spieler in dieser Situation zur Verfügung stehen und die Verantwortung übernehmen." Fabian Schär, der neben seinem Coach an der PK teilnahm, forderte zudem: "Wir müssen als Mannschaft noch näher zusammenrücken."

"Solche Situationen kann man nicht imitieren"

Auch im Hinblick darauf, dass für die Heimmannschaft kein zwölfter Mann anwesend sein wird, gilt die Devise des Abwehrspielers. "Normalerweise haben wir ein fantastisches Publikum, das uns nach vorne treiben kann. Es ist für uns eine neue Erfahrung." Denn vorbereiten kann man sich auf dieses Gegebenheiten nicht: "Solche Situationen kann man nicht imitieren", betonte der Trainer. Aufgrund dieser Tatsache erwartet Yakin "ein sehr spezielles Spiel".

Als speziell bezeichnete er auch die Umstände, dass sowohl die Gastmannschaft kein Abschlusstraining in der Schweiz absolvierte, als auch dass keine spanischen Journalisten zur Basler Medienkonferenz erschienen waren. Auch wenn es erscheint, als ob die Spanier das Spiel etwas auf die leichte Schulter nehmen würden, warnt der Basler Übungsleiter vor Valencia, bei dem es in der heimischen Liga allerdings nicht so läuft: "Manchmal kann man in diesen Wettbewerben unbekümmert und befreit spielen."

Dabei zog Yakin auch Parallelen zu Manchester Uniteds Ergebnis gegen Bayern München oder zu den eigenen Spielen gegen den FC Schalke 04, als es bei den Königsblauen in der Liga ebenfalls nicht lief. Außerdem weiß er schon wie man ins Halbfinale einziehen kann: "Wir müssen die Runde bestehen, dann sind wir im Halbfinale", schmunzelte der 39-Jährige.

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