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Die Spanier dominierten die letzten Jahre des Weltfußballs, gewannen dabei fast alles. Mittlerweile häufen sich aber die Spiele, in denen sich die Iberer schwer tun.

Moskau. Russlands Nationaltrainer Fabio Capello hält den amtierenden Welt- und Europameister Spanien nicht mehr für unschlagbar, taten sich die Iberer in letzter Zeit doch zu oft schwer.

Beispiel Italien

Ein Beispiel, dass der 67-Jährige nannte, ist die Halbfinal-Partie des Confed-Cups gegen Italien. "Sie haben mit drei Verteidigern gespielt, das brachte die Spanier durcheinander. In erster Linie, weil sie die Räume im Mittelfeld schlossen, um jeden Ball kämpften und das Spielen langer Bälle vermieden", erklärte Capello. Zudem prophezeit er der Mannschaft von Vicente del Bosque noch weitere, derart schwierige Spiele: "Es ermöglichte anderen Trainern, zu sehen, wie man sie schlagen kann."

Ein Punkt, auf den Capello ebenfalls einging, ist das frühe Attackieren der Gegner durch den Stürmer, was im Spiel der Spanier eine wichtige Rolle einnimmt. "Die Dinge haben sich sehr verändert und jeder macht es jetzt. Im modernen Fußball ist es praktisch unmöglich zu gewinnen, wenn du es nicht machst", erklärte er.

Obwohl der 67-Jährige noch nicht vom Ende einer Ära sprechen wollte, blickte er doch schon gespannt in die Zukunft: "Man hat diese Revolutionen etwa alle 15 Jahre. Die von Barcelona liegt noch nicht all zu lange zurück, deshalb werden wir uns wohl noch ein wenig gedulden müssen, um zu sehen, wie es sich entwickelt."

Eure Meinung: Wird Spanien schon 2014 entthront?

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