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Der Portugiese erhebt schwere Vorwürfe: Die FIFA-Wahl im Dezember sei ohne die nötige Transparenz erfolgt. Gewählt wurde damals der spanische Nationalcoach Vicente del Bosque.

Madrid. Real Madrids Trainer Jose Mourinho erhebt schwere Vorwürfe gegen die FIFA. Bei der Wahl zum Trainer des Jahres 2012 habe es an der nötigen Transparenz gefehlt, zudem deutet der Portugiese „Ungereimtheiten“ an.

„Mich haben verschiedene Personen angerufen, um mir zu sagen, dass sie mich gewählt haben, aber ihre Stimme letztendlich jemand anderem zugeordnet wurde“, erklärte Mourinho in einem Interview mit dem portugiesischen TV-Sender RTP1. 

„Deshalb habe ich nicht teilgenommen“, so Mourinho weiter. Er war der FIFA Ballon d'Or-Gala in Zürich im Januar 2013 ferngeblieben, da er damaligen Angaben zufolge Verpflichtungen mit Real Madrid nachkommen musste. 

Mourinho: „Es mangelte an Transparenz“ 

„Ich bezichtige die FIFA, dass es zu Ungereimtheiten bei der Wahl zum Trainer des Jahres gekommen ist. Es mangelte an Transparenz. Man wusste davon und hat nichts dagegen unternommen“, sagte der 50-Jährige. 

Laut der spanischen Tageszeitung El Pais reagierte die FIFA bereits auf Mourinhos Äußerungen und bestätigte die korrekte Durchführung der Wahl.

Bei der Abstimmung im Dezember waren 34,5 Prozent der Stimmen auf Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque entfallen. Damit hatte der 62-Jährige sich den Titel vor Pep Guardiola und Mourinho gesichert.


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