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Barcelonas Dani Alves nach dem Clasico: Ronaldo hätte Gelb sehen müssen

Der Außenverteidiger kritisierte, dass der Portugiese für ein Foul nicht verwarnt wurde. Hätte der Schiedsrichter Ronaldo Gelb gezeigt, wäre dieser im Rückspiel gesperrt gewesen.

Madrid. Nach dem 1:1 im Copa-Clasico ärgerte sich Dani Alves vom FC Barcelona darüber, dass Real Madrids Cristiano Ronaldo während des Spiels nicht vom Schiedsrichter verwarnt wurde, da dieser somit im Rückspiel gefehlt hätte. Des Weiteren kritisierte er die Diskriminierung dunkelhäutiger Fußballer in Spanien.

„Ich hätte Rot gesehen“

„Ich verstehe immer noch nicht, wieso Cristiano nicht die Gelbe Karte sah. Wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre, hätte ich die Rote Karte gesehen“, drückte Dani Alves sein Unverständnis nach dem Spiel gegenüber Reportern aus. „Aber wenn er das Rückspiel verpasst hätte“, mutmaßte der Außenverteidiger, „gäbe es kein Clasico und es wäre nicht so interessant für sehr viele Leute, da es zu keinem Duell zwischen ihm und Messi käme.“

Dass der portugiesische Star nicht verwarnt wurde, war jedoch nicht das Einzige, was den Brasilianer auf die Palme brachte. Während des Spiels waren von den Real-Fans Affenlaute zu hören, wenn Dani Alves am Ball war. „Es ist eine Schande. Rassismus ist im Fußball ein verlorener Kampf, solange nicht drastische Maßnahmen unternommen werden“, so der Brasilianer.

Nicht wie Boateng

Wie Kevin-Prince Boateng, der im Freundschaftsspiel zwischen dem AC Milan und Pro Patria einfach das Feld verließ, wollte der 29-Jährige jedoch nicht vorgehen: „Ich habe nicht darüber nachgedacht, den Platz zu verlassen.“

Weiter zeigte er sich enttäuscht, dass Rassismus ein Problem sei, dass in spanischen Stadien häufiger auftrete. „Es passiert nicht nur im Bernabeu, sondern in allen Stadien, in denen wir spielen. Es passiert generell überall in Spanien“, sagte der Brasilianer, der bereits seit zehn Jahren auf der iberischen Halbinsel aktiv ist.

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