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Der 61-Jährige glaubt, dass seine Mannschaft auch von einem Misserfolg bei der EM 2012 gelernt hätte. Der Sport gehe in seinem Land durch eine goldene Ära.

Madrid. Die Fußballwelt ist auf der Ebene der Nationalmannschaften voll und ganz in der Hand Spaniens. Ungeschlagen schlug sich „La Roja“ bei der EM 2012 durchs Turnier und verteidigte mit einem 4:0 gegen Italien seinen Titel. Prompt gab es Diskussionen, ob diese Spanier die beste Nationalmannschaft aller Zeiten sei. Trainer Vicente Del Bosque hält diese Debatte eher für schädlich.

„Zu viel Lob ist gefährlich“

Tatsächlich prasselten die Lobeshymnen wieder einmal auf die Iberer herab. Dennoch glaubt Del Bosque, dass seine Männer bescheiden bleiben müssen und sich die Schlagzeilen nicht in den Kopf steigen lassen dürfen. „Zu viel Lob ist gefährlich“, sagte er laut Sport. „Es ist nicht normal, denn von den 16 Teams, die an jeder EM teilnehmen, werden 15 scheitern. Man kann auch Positives aus einer Niederlage mitnehmen.“

Spanischer Sport hat einen Lauf

Drei Spieler aus der Mannschaft, die in Polen und der Ukraine siegreich war, wird auch bei den Olympischen Spielen 2012 teilnehmen. Del Bosque hofft, dass die Spanier einen zweiten Titel in diesem Sommer folgen lassen können. „Ich hoffe, dass die spanischen Athleten eine große Rolle spielen können, trotz der Schwierigkeiten die tagtäglich in einem ausgeglichenen Wettbewerb vorkommen. Der Sport in unserem Land in den verschiedenen Disziplinen steht unter einem guten Stern derzeit, sowohl im Einzel-, als auch Mannschaftssport.“

In der Gruppenphase der Olympiade trifft Spanien auf Japan, Honduras und Marokko.

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