Ronaldo: Platzt der Real-Deal?

Das wäre nun aber der Super-Gau. Nachdem die beiden Vereine Manchester United und Real Madrid sich nach schier unendlichen Verhandlungen auf eine Ablösesumme einigen konnten, scheint es nun bei den Verhandlungen zwischen den „Galaktischen“ und dem Portugiesen zu haken. Offensichtlich ist der Spieler derzeit nicht gewillt, das Angebot der Spanier zu akzeptieren. Platzt der Wechsel nun?

Cristiano Ronaldo, Manchester United (Mike Egerton/EMPICS Sport)

(dw) Madrid. Welcher Mensch würde ein tägliches Netto-Gehalt von rund 31 500 Euro ausschlagen? Cristiano Ronaldo! Der Portugiese droht den Deal zwischen Manchester United und Real Madrid platzen zu lassen. Seit Tagen sind die Verantwortlichen des spanischen Spitzenvereins in Verhandlungen mit den Beratern des Spielers. Eine Einigung ist derzeit noch nicht in Sicht. Der Portugiese will mehr Geld. Das Problem: Wenn Real Madrid nun bei diesen Verhandlungen nachgibt, werden auch die anderen Spieler bald Ansprüche auf Nachbesserung stellen. Ronaldo geht es im Genauen um eine Gewinnbeteiligung.

Spieler will mehr als 34 Millionen Euro

Denn bereits Kaka wurden in seinem Vertrag 50 Prozent Beteiligung an den durch ihn erzielten Gewinnen zugesichert. Das soll man nun auch Ronaldo zugesichert haben. Dann würde er am Tag etwa 93 000 Euro verdienen. Sein Gehalt würde nochmals um etwa 25 Prozent ansteigen. Im jahr wären das etwa 34 Millionen Euro. Aber das ist dem Portugal-Star noch längst nicht genug. Er will insgesamt mit 55 Prozent beteiligt werden, dann würde automatisch auch sein Gehalt nochmals auf über 35 Millionen Euro ansteigen. Immerhin erhält der Spieler Unterstützung von Luis Figo, der die Forderungen nachvollziehen kann: „Ich denke, dass er momentan einer der besten Fußballer der Welt ist. Außerdem hat er alle charakterlichen Eigenschaften, die es braucht, um weiterhin Titel zu gewinnen.“

Keine medizinische Untersuchung

Eigentlich sollte der Deal in den kommenden Tagen über die Bühne gehen, aber danach sieht es derzeit nicht aus. Noch weilt der Spieler in der USA, wo er scheinbar eine Party nach der anderen feiert. Real Madrid wollte ein Team von Medizinern für die Untersuchungen aussenden, aber Ronaldo sagte ab. Grund: Solange seine Finanzen nicht vereinbart wurden, lässt er sich nicht untersuchen. Und so lange macht er eben noch die ein oder andere Nacht zum Tag. Warum auch nicht? Mit Angeboten über 34 Millionen Euro im Jahr lässt es sich gut leben. Vor allem, wenn man selbst dann noch Ansprüche stellen kann...

Eure Meinung: Sollte sich Real den Wünschen von Ronaldo beugen?



 
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