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Obafemi Martins lässt Birmingham jubeln

Obafemi Martins lässt Birmingham jubeln

Getty Images

Birmingham City hat zum zweiten Mal den Ligapokal gewonnen. Großen Anteil hatte daran Obafemi Martins, der das Siegtor erzielte.

(anb) London. Der Jubel kannte nach dem Schlusspfiff im Wembley-Stadion keine Grenzen mehr. Die Mannschaft und die Fans von Birmingham City feierten ausgelassen ihren zweiten Sieg im Ligapokal nach 48 Jahren. Zuvor hatte der Außenseiter in einem dramatischen Finale den haushohen Favoriten, FC Arsenal, mit 2:1 besiegt. Bedanken konnten sie sich dabei bei einem, der sich in der Bundesliga nicht durchsetzen konnte, in England aber sein ganzes Können zeigt: Obafemi Martins.

Martins, der Wandervogel


Der 26-Jährige gilt im Fußballgeschäft als so etwas wie ein Wandervogel. Fünf verschiedene Klubs in fünf Jahren zeugen davon. Von Inter Mailand ging es zunächst zu Newcastle United, aus England in die Bundesliga zum VfL Wolfsburg, von dort zu Rubin Kasan und im Winter schnappte sich schließlich Birmingham City den Nigerianer, der bis zum Saisonende zunächst ausgeliehen ist. In Birmingham beäugten sie die Verpflichtung von Martins kritisch. Sie trauten ihm den Durchbruch nicht zu.

Der Held von Birmingham


Doch spätestens heute, in der 89. Minute des Pokalfinales, zeigte der Angreifer, wie wertvoll er sein kann. Mit seiner Einwechslung sechs Minuten zuvor kam neuer Schwung ins Offensivspiel von Birmingham, und als sich Szczesny und Koscielny nicht auf einen geeigneten Abwehrversuch einigen konnten, war Obafemi Martins zur Stelle und versenkte den Ball im Tor. Ganz Birmingham liegt ihm nun zu Füßen.

Eure Meinung: Verdienter Sieg für Birmingham?

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