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Obwohl man das Spiel kontrolliert habe, meinte der ManUtd-Trainer, man habe nach dem Rückstand auch die eigene Ruhe verloren. Das sah er als Ursache für die Niederlage an.

London. Manchester Uniteds Trainer Sir Alex Ferguson gesteht ein, dass es seinem Team an Ruhe und Gelassenheit gefehlt habe. Rückblickend sei das für ihn einer der wichtigsten Gründe gewesen, was letztlich zur 1:0-Niederlage gegen den FC Chelsea und dem Ausscheiden im Viertelfinale des FA Cupsführte.

Demba Bas Tor beendete die Hoffnungen auf ein Double in England

Mit Bas Tor in der 49. Minute und der Unfähigkeit von United, dieses eine Tor auszugleichen, musste sich der Rekordsieger aus dem FA Cup verabschieden. Sir Alex räumte ein, dass man sich sehr wohl vorher mit Demba Ba auseinandergesetzt habe, aber es irgendwie nicht schaffen konnte, ihn zu neutralisieren. Zudem fehlte die passende Antwort auf das eine Tor, welches den Blues am Ende den Sieg brachte.

Nach Bas Tor fehlte die Ruhe und Gelassenheit

„Nach diesem Tor fehlte uns die Ruhe, die es benötigt hätte, um das Spiel noch zu gewinnen. Wir hatten viel Ballbesitz, aber wir konnten nicht wirklich davon Gebrauch machen“, sagte Ferguson gegenüber ITV nach dem Spiel. „Wir sprachen vorher über Ba und die Erfahrung, die wir in Newcastle paar Jahre zuvor gemacht hatten. Er erzielte genau die gleiche Art von Tor und wir waren uns immer dessen bewusst, dass er eine besondere Gabe hat, Tore zu erzielen.“

Im Schlaf überrascht

„Wir wurden zu Beginn der zweiten Hälfte dabei erwischt, wie wir ein Nickerchen gemacht haben. Das war wahrlich kein guter Start für uns.“ Der schottische Trainer räumte ein, dass man ohne den verletzten Rooney nicht in der Lage war, das Tor von Petr Cech wirklich zu gefährden, obwohl man eigentlich ein Übergewicht bei den Spielanteilen hatte. „In der ersten Hälfte waren wir absolut im Spiel. Chelsea war nicht wirklich eine Gefahr für uns und unser Tor. Wir hingegen hatten unsere Möglichkeiten. In der Folge habe ich nicht gesehen, dass wir echte Möglichkeiten hatten – abgesehen von Robin van Persie, der eine fantastische Chance hatte, die er hätte verwerten müssen. Oder die Chance, als Cech den Kopfball von Chicharito gehalten hat.“

Der Sir resümierte weiter: „Wir waren gut aufgestellt, aber das Tor ist, wie immer, der entscheidende Faktor im Spiel. Ihr Konter haben uns Probleme bereitet. Sie haben mehrere kleingewachsene Spieler – Mata und Oscar zum Beispiel - welche hervorragend die Lücken im Mittelfeld besetzen und nutzen können. Mit diesen Kontern bereiten sie einem dann Probleme.“

EURE MEINUNG: Hatte United das Spiel wirklich jemals im Griff, wie es der Sir sieht?

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