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Rafael Benitez will die Begründung von Sir Alex Ferguson, Manchester sei im FA-Cup-Spiel lediglich müde gewesen, nicht gelten lassen. United sei sogar im Vorteil gewesen.

Manchester. Nach dem 2:2 im FA-Cup gegen den FC Chelsea hatte Manchester Uniteds Trainer Sir Alex Ferguson den Einbruch seines Teams mit dem anstrengenden Spiel in der Champions League gegen Real Madrid begründet. Chelsea-Trainer Rafael Benitez will diese Ausreden nicht gelten lassen. Außerdem habe sich Ferguson ihm gegenüber respektlos verhalten.

„Ich dachte das wäre ein Witz“, erklärte der Spanier, angesprochen auf Fergusons Kommentar. „Sie haben am Dienstag gespielt, wir haben am Donnerstag in Rumänien gespielt. Sie hatten ein Heimspiel. Alle Vorzeichen standen zu ihren Gunsten“, so Benitez weiter. Am Dienstag war Manchester nach einem 1:2 gegen Real Madrid aus der Königsklasse ausgeschieden, Chelsea verlor zwei Tage später mit 0:1 bei Steaua Bukarest.

Ferguson hatte nach dem Pokalspiel, das United trotz 2:0-Führung noch aus der Hand gab, den Einfluss der Einwechslungen von Benitez heruntergespielt: „Ich denke, dass die Emotionen und Intensität des Spiels am Dienstag bei einigen Spielern ihren Tribut gefordert haben.“

Mangelnde Erziehung bei Ferguson

Darüber hinaus war Benitez verärgert darüber, dass Ferguson ihm vor dem Spiel nicht die Hand geben wollte: „Ich habe darauf gewartet, aber er ist einfach an mir vorbei gelaufen. Ich habe eine Erziehung genossen und weiß, wie man sich benehmen muss. Sie müssen ihn fragen, warum er es nicht gemacht hat.“

Benitez hatte Ferguson daraufhin nach dem Spiel nicht die Hand gegeben. Darauf angesprochen, erklärte er: „Ich bin zu meinen Spielern gegangen.“

Auf die Frage, ob das Unentschieden am Ende für United sogar glücklich war, antwortete der Spanier: „Ich denke schon. Ich denke, wir hätten gewinnen müssen. In der ersten Halbzeit haben wir zwei Fehler gemacht und zwei Tore kassiert. In der zweiten Halbzeit haben wir sie dominiert und hatten viele Chancen.“

 

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