thumbnail Hallo,

Al Khelaifi: "Angel Di Maria wollte zu Paris Saint-Germain"

Hätte PSG das Geld übrig gehabt, dann wäre Angel Di Maria schnurstracks nach Frankreich gewechselt. Das behauptet nun Präsident Nasser Al Khelaifi.

Madrid. Der Transfer von Angel Di Maria zu Manchester United bleibt auch weiterhin umstritten. Nun meldet sich Nasser Al Khelaifi zu Wort und erklärt, der Argentinier habe mit einem Transfer zu Paris Saint-Germain geliebäugelt.

Für 75 Millionen Euro war Di Maria schließlich von Real Madrid zu den Red Devils gewechselt. In einem Brief an die Fans der Madrilenen machte der 26-Jährige deutlich, dass er gerne geblieben wäre, bevor Carlo Ancelotti behauptete, es sei nur um das Geld gegangen.

Al Khelaifi: "Financial Fair Play ist nicht fair"

"Er wollte zu Paris, aber wir hätten ihn nicht mal ohne Financial Fair Play verpflichtet", sagte PSG-Präsident Al Khelaifi zu der Thematik und ließ Kritik am FFP laut werden: "Ich weiß nicht, ob Michel Platini den französischen Fußball zerstören will. Zumindest ist Financial Fair Play nicht fair."

Durch die Richtlinien des FFP blieben "die großen Klubs an der Spitze, während die kleinen Klubs kleingehalten werden", so Al Khelaifi weiter. "Wir respektieren die Regeln, wollen im Oktober aber mit der UEFA diskutieren und Änderungen herbeiführen."

Im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP sagte der Milliardär aus Katar außerdem, die Vorgaben würden "den Einstieg neuer Investoren verhindern". Die Geldgeber würden sich dann andere Sportarten suchen, das sei "nicht gut für den Fußball".

Dazugehörig