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Demba Ba: Für Mourinho zählen Namen mehr als Statistiken

Der Senegalese kritisiert nach seinem Wechsel zu Besiktas, dass er bei den Blues keine echte Chance bekommen habe. Mourinho schaue nur auf die Reputation eines Spielers.

Istanbul. Demba Ba hat den FC Chelsea in diesem Sommer Richtung Türkei verlassen. Der Stürmer sah nach wenig Spielzeit im letzten Jahr und der Verpflichtung von Diego Costa keine Perspektive mehr in London. Nach seinem Wechsel zu Besiktas beschwerte er sich nun öffentlich, bei Jose Mourinho kaum Chancen bekommen zu haben.

"Manchmal, wenn man zu einem großen Verein wechselt, zählen die großen Namen mehr als die Statistiken. In meinem Fall war das leider so", sagte Ba der Daily Mail. Während seiner Zeit in London hatte er in der Hierarchie häufig hinter Fernando Torres gestanden, obwohl der Spanier nur fünf Tore in der Premier League erzielte.

Kein Wechsel zu Arsenal wegen Özil

Ein späterer Wechsel zu Arsenal kam nicht zustande. Für Mourinho habe es gute Gründe gegeben, ihn nicht innerhalb Londons  wechseln zu lassen, erzählte Ba. "Jose sagte mir, warum es nicht geklappt hat. Er war ehrlich zu mir. Er wollte ihnen (Arsenal, d. Red.) keinen Angreifer gönnen, der Tore schießen kann. Insbesondere nach der Verpflichtung von Özil."

Insgesamt sei seine Zeit bei den Blues aber ein schöner Abschnitt seines Lebens gewesen: "Ich bin glücklich, von Newcastle zu Chelsea gekommen zu sein und all diese Erfolge erreicht zu haben. Ich habe dort noch viele Freunde. Eden Hazard ist einer meiner besten Freunde und meine Beziehung zu Ivanovic ist sehr eng." Er wünsche ihnen nichts, als den Titel in der Liga.

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