thumbnail Hallo,

Berater: Januzaj bestbezahlter junger Spieler der Welt

Der Berater des Belgiers verrät, dass dieser mehr verdient als Messi oder Ronaldo in seinem Alter. Bei PSG hätte es wohl noch weit mehr sein können.

Manchester. Da musste Manchester United wohl ganz tief in die Tasche greifen. Dirk De Vriese, der Berater von Adnan Januzaj, behauptet, sein Schützling sei der bestverdienende junge Spieler des Planeten. Nicht einmal Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo hätten in dem Alter solche Summen verdient.

"Alle großen Klubs wollten ihn verpflichten. Insbesondere Paris Saint Germain war bereit, sehr viel für ihn zu bieten" sagte der Agent im Sport/Voetballmagazine. United habe dem damals 18-Jährigen 2013 eine enorme Summe bieten müssen, da der Vertrag des Belgiers zum Jahresende ausgelaufen wäre. Januzaj hatte erst in dieser Saison sein Debüt für die Red Devils gegeben und im Oktober seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert.

PSG mit Last-Minute-Angebot

Kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen habe PSG noch einmal ein verrücktes Angebot für den Flügelspieler abgegeben. "Fünf Minuten vor dem Abschluss der Verhandlungen kam ein Berater des Präsidenten von Katar und offerierte uns einen unglaublichen Vertrag", berichtete der De Vriese. "Da Adnan ablösefrei hätte wechseln können, waren sie bereit, das Unmögliche möglich zu machen. Sowohl beim Gehalt, als auch beim Handgeld."

Der Spieler habe sich dann trotzdem für Manchester entschieden. Auch hier verdiene er ein ausgesprochen hohes Gehalt. "Mit 18 hat er einen größeren Vertrag als ihn Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi seinerzeit hatten. Das sagt schon eine Menge aus und macht mich unheimlich stolz."

Mehr Schutz für Januzaj

Unterdessen verlangen die United-Verantwortlichen mehr Schutz für ihre Investition. Im vergangenen Spiel gegen Hull City war Januzaj zum wiederholten Mal Opfer eines unfairen Tritts geworden. "Ich habe die Szene nicht gesehen, aber ich habe sein Bein gesehen", sagte Interimstrainer und Klub-Legende Ryan Giggs. "Es sieht furchtbar aus. Er braucht einfach mehr Schutz. Er ist ein brillanter, ein aufregender Spieler und die Schiedsrichter müssen diese Fouls einfach unterbinden."

Hulls Verteidiger David Meyler war dem am Boden liegenden Angreifer auf das Bein getreten. Es war der zweite Vorfall dieser Art nach einer ähnlichen Attacke durch Sascha Riether im Pokalspiel gegen Fulham. "Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten es jetzt gibt, ich habe die Situation nicht gesehen, aber ich habe das Bein gesehen und es ist ein Witz", echauffierte sich Giggs. Vom Knie bis zum Knöchel seien die Folgen des Tritts zu erkennen.

Dazugehörig