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Mourinho nach Sieg bei Liverpool: "Bessere Mannschaft hat gewonnen"

Nach dem Spiel zwischen Liverpool und Chelsea äußerten sich wie gewohnt Akteure beider Parteien. Wir haben für Euch die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

Liverpool. Im Rahmen des 36. Spieltages der englischen Premier League setzte sich der FC Chelsea mit 2:0 beim FC Liverpool durch. Jose Mourinho, der auf einige Stammspieler verzichtete und im Vergleich zur letzten Partie siebenmal umstellte, war nach dem Spiel natürlich zufrieden.

"Meiner Meinung nach hat die bessere Mannschaft gewonnen", befand der Portugiese und lobte zugleich sein Team: "Jeder Spieler war großartig." Auf die Vorwürfe, die aufgrund der defensiven Ausrichtung auf die Blues einprasselten, entgegnete Mourinho: "Defensive Spielweise? Ich bin verwirrt, was die Medien über defensive Spielweisen denken. Wenn eine Mannschaft verteidigt, nennt man das defensiv."

Mou glaubt nicht an den Titel

Dabei agierten die Londoner gegen Liverpool nicht einmal so defensiv wie noch unter der Woche gegen Atletico Madrid (0:0), erspielten sich diesmal selbst die eine oder andere Gelegenheit. Für das 1:0 war aber dennoch ein Fehler Steven Gerrards notwendig, den Demba Ba dann aber auch eiskalt bestrafte. "Er hat das bei seinem Tor fantastisch gemacht und ist vor einem guten Torhüter cool geblieben", fand der Trainer noch lobende Worte für seinen Stürmer.

Durch den Sieg verkürzte Chelsea den Rückstand auf Liverpool auf zwei Zähler. Im Kampf um den Titel müssen die Blues in den verbleibenden zwei, respektive drei (Manchester City hat noch ein Nachholspiel) Partien aber auf Aussetzer der Konkurrenz hoffen. "Nein nein, vergessen Sie es", schloss Mourinho deshalb aus, dass sein Team ein Titelanwärter sei. Er freute sich stattdessen, dass "wir beide Spiele gegen den zukünftigen Meister gewonnen haben". Chelsea gewann nicht nur zweimal gegen ManCity, sondern auch gegen den anderen Titelanwärter aus Liverpool.

Frust bei Rodgers

Auf der anderen Seite herrschte nach dem Rückschlag im Titelkampf Ernüchterung, die sich vor allem in Verbitterung ob Chelseas defensiver Taktik äußerte. "Wir sind nicht durchgekommen. Sie haben heute zwei Busse vor ihrem Tor geparkt, nicht einen", schimpfte Brendan Rodgers nach dem Spiel.

Der Nordire, der mit seinen Reds nun darauf hoffen muss, dass Manchester City in den verbleibenden Spielen noch einmal Punkte lässt, sagte weiter: "Jose hat heute sein Ergebnis bekommen, Glückwunsch dazu. Es ist genau das Gegenteil von dem, was wir spielen wollen. Es ist nicht schwer für einen Trainer, zehn Spieler in den Sechzehner zu beordern."

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