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ManUnited: Ferguson setzt sich für Giggs als Langzeitlösung ein

Die Trainerlegende der Red Devils hat seinen nächsten "Auserwählten" gefunden: Ryan Giggs solle Coach bleiben und der Klub sich mehr von den Bayern abschauen.

Manchester. Sir Alex Ferguson hat sich für Ryan Giggs als Langzeitlösung auf der Bank des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United ausgesprochen. "Ich denke, er ist der Mann, den sie nehmen sollten", sagte der 72 Jahre alte ehemalige Teammanager der Red Devils im Rahmen einer Spendengala: "Ich habe ihn als 13-Jährigen verpflichtet. Er hat alle Emotionen in diesem Klub erlebt - alle Höhen und Tiefen."

Giggs (40), der nach der Entlassung von David Moyes am vergangenen Dienstag gegen Norwich City am Samstagabend zum ersten Mal auf der United-Bank sitzt, hat seine langjährigen Mitspieler Paul Scholes (39) und Nicky Butt (39) ins Trainerteam geholt. Ferguson sei "froh" über diese Entscheidung, "sie verstehen den Klub, sie sind harte Arbeiter und grundanständig. Damit hat man die richtige Kombination, ohne Zweifel".

Bayern sollte als Vorbild dienen

Laut Ferguson sei man damit auf dem Weg, alte Spieler auf ähnliche Weise einzubauen, wie beim deutschen Rekordmeister. "Das Modell ist Bayern München, wo mit Karl-Heinz Rummenigge, Gerd Müller, Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer und Sepp Maier alle an Bord sind", sagte Ferguson, diese Folgeplanung sei "normalerweise sehr schwierig".

Ob Giggs über die verbleibenden vier Partien in der Premier League hinaus eine Zukunft auf der Bank des englischen Meisters hat, ist allerdings offen. Die amerikanische Glazer-Familie und Vizepräsident Ed Woodward sollen einen erfahrenen Trainer für die Position favorisieren. Im Gespräch sind neben Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal auch Carlo Ancelotti und Diego Simeone von den Champions-League-Halbfinalisten Real beziehungsweise Atletico Madrid.

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