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Der 30-Jährige Führungsspieler der Citizens brach nun eine Lanze für seine afrikanischen Landsleute. Er sieht Spieler aus Afrika in den Medien benachteiligt.

Manchester. Mittelfeldspieler Yaya Touré von Manchester City hat sich in einem Interview darüber beklagt, als afrikanischer Fußballer in den Medien nicht die gleiche Wertschätzung zu bekommen wie andere Spieler. Dabei gehört der Ivorer seit Jahren zu den besten Spielern der Premier League.

"Echte Anerkennung habe ich nur von den Fans erhalten", sagte der Nationalspieler der Elfenbeinküste der BBC: "Ich will nicht negativ eingestellt wirken, aber so ist es einfach."

Toure fordert mediale Gleichberechtigung

Nach Ansicht Touré sollten die Medien mehr auf die Spieler vom afrikanischen Kontinent achten: "Wenn wir gut spielen, aber nicht beachtet werden, kommen wir nie dahin wo wir sein wollen." Zudem gäbe es immer noch Personen, die sie "als Tiere und nicht als Menschen" sehen würden.

Der 30-Jährige bekräftigte eine Aussage seines Teamkollegen Samir Nasri. Der algerisch-stämmige Nationalspieler Frankreichs hatte gesagt, Touré würde als einer der besten Mittelfeldspieler der Welt gefeiert werden, wäre er nicht Afrikaner.

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