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Der Nordire könnte Liverpool zur ersten Meisterschaft seit 24 Jahren führen, auf dem Weg dahin sollen seine Spieler aber fair bleiben.

Liverpool. Liverpools Coach Brendan Rodgers hat sein Team dazu aufgefordert, im Titelrennen Stil zu bewahren. "Es ist ein Klub, der in der Vergangenheit Titel gewonnen hat, aber dabei Bescheidenheit und Klasse zeigte", sagte Rodgers Reportern. "Wir werden versuchen den Titel in der richtigen Art und Weise zu gewinnen. Ich wäre sehr stolz, wenn wir auf dem fairsten Wege wie möglich gewinnen würden."

Der Tabellenführer liegt bei nur noch vier ausstehenden Premier-League-Spielen zwei Punkte Vorsprung vor Chelsea. Der Liverpool-Trainer betont aber, dass dieser Erfolg nicht erschlichen worden sei "Wir sind nicht der Erste der Premier League schaut, wir sind auch in der Fair Play League vorne." Damit spricht der Coach eine Tabelle an, die mehrere Faktoren wie zum Beispiel gelbe und rote Karten, die Spielweise, das Verhalten gegenüber der Schiedsrichter oder das Fanverhalten berücksichtigt.

"Werden dieses Jahr belohnt"

Aus strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen ergeben sich für Rodgers auf lange Sicht keine Vorteile. "Ich glaube nicht, dass man Schiedsrichter-Entscheidungen beeinflussen kann", sagte der 41-Jährige. "Mal wird gegen dich, mal wird für dich entschieden. Aber ich denke als ein faires Team und ein Team, das gut arbeitet, werden wir dieses Jahr belohnt."

Bei Liverpools 2:1-Auswärtserfolg vor gut zwei Wochen gegen West Ham wurde dem Gastgeber trotz eines Fouls von Andy Carroll an Torwart Simon Mignolet kurz vor der Halbzeit der 1:1-Ausgleich gewährt. "Bei West Ham, habe ich kurz mit dem Referee gesprochen. Und dann habe ich mir gesagt: Beruhige dich, lasse seine Entscheidung hinter dir und mache weiter." Am Wochenende beim 3:2-Heimsieg gegen Titelkonkurrent Manchester City wurde Luis Suarez der Schauspielerei bezichtigt.

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