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Arsenal-Legende Robert Pires: "Ich liebe Arsene Wenger!"

Der Ex-Mittelfeldakteur im Trainer einen der Gründe für das Straucheln der Gunners im Trainer. Die Bekanntgabe der Vertragsverlängerung habe der Mannschaft geholfen.

London. Robert Pires weckt Erinnerungen an die glorreichen Zeiten des FC Arsenal. Der Franzose spielte von 2000 bis 2006 unter Arsene Wenger und gewann sieben Titel. Aktuell trainiert der 40-Jährige im Rahmen seiner Trainerlizenz täglich mit den Gunners.

Einer der Gründe für den Absturz Arsenals sieht Pires im Hinauszögern der Vertragsverlängerung des Trainers: "Ich bin zuversichtlich. Es ist ein bisschen verwirrend, weil er eigentlich den Vertrag schon unterzeichnet haben könnte. Ich liebe Arsene Wenger, aber für die Spieler ist die Situation nicht optimal."

Der Kritik an Mittelfeldspieler Mesut Özil schließt sich der ehemalige Linksaußen nicht an: "Mesut hatte einen guten Einfluss auf Arsenal. Er ist ein sehr guter Mann, einer der Besten auf seiner Position." Pires wechselte 2006 von der englischen Liga in die Primera Division und erklärt: "Der englische Fußball ist ganz anders als der Spanische. In England spielt man robuster und mit einem anderen Tempo. Vielleicht braucht er ein Jahr, um sich daran zu gewöhnen."

Verliert Arsenal erneut im März die Meisterschaft

Wenger bestritt gegen Chelsea sein 1000. Spiel als Gunners-Coach. Im Jubiläumsspiel musste der 64-Jährige eine 0:6-Klatsche hinnehmen. Die Nord-Londoner standen lange ganz oben in der Premier-League-Tabelle, rutschten jedoch nach nur vier Punkten aus den letzten drei Spielen auf den vierten Platz ab. Am 29. März spielt Arsenal gegen Manchester City.

Über das kommende Spiel gegen die Citizens sagt Robert Pires: "Für die Gunners ist es ein Finale. Wenn sie gewinnen, können sie die Meisterschaft holen." Die Frage, ob Arsenal in diesem Jahr den Titel gewinnt, stellt sich für den Franzosen nicht: "Ich glaube an die Mannschaft, den Verein und an Arsene Wenger."

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