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Er sei charakterschwach und nie ein großer Spieler gewesen: Der Kameruner ledert gegen den Spanier, der ihn bei den Katalanen ausgemustert hatte.

London. Samuel Eto'o hat sich zu seinem ehemaligen Trainer Pep Guardiola geäußert - und kein gutes Haar am heutigen Coach von Bayern München gelassen. Das Klima zwischen dem Kameruner und dem Erfolgstrainer sei beim FC Barcelona eisig gewesen.

Eto'o, der von Guardiola 2009 aussortiert wurde und im Tausch mit Zlatan Ibrahimovic zu Inter Mailand wechselte, warf seinem damaligen Trainer gegenüber dem Sendernetzwerk beIN Sports Charakterlosigkeit vor: "Guardiola hatte nie den Mut, direkt mit mir zu sprechen."

Ein Jahr zuvor wurde Guardiola zum Cheftrainer der Katalanen befördert und krempelte die Trainingsmethoden um - zum Argwohn des Kameruners. "Pep wollte mir Unterricht als Stürmer geben, aber er war früher Mittelfeldspieler. Er hat mir gesagt, wie man sich als Angreifer bewegen muss. Ich habe ihm gesagt: Du bist doch nicht normal", so Eto'o.

"Guardiola war nie ein großer Spieler"

Der 33-Jährige sprach aus dem Nähkästchen, wie er sich dem damaligen Trainernovizen gegenüber gerierte. "Als Guardiola ankam, erinnerte ich ihn daran, dass er nie ein großer Spieler war", so der heutige Chelsea-Angreifer. Eto'o betonte, Guardiola würde "nie die Dinge im Weltfußball" beobachten und deshalb in seinen Methoden eingefahren sein.

"Ich habe viel für den Verein getan", so Eto'o, der noch immer Groll hegt. Nach seinem Abgang nach fünf Jahren in Barcelona gewann er mit Inter im folgenden Jahr die Champions League. Es folgte die Station Anzhi Makhachkala, ehe Eto'o im vergangenen Sommer bei Chelsea anheuerte.

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