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Mourinho: "Die Spieler verdienen das Viertelfinale"

Der Portugiese ist nach dem Triumph über den türkischen Meister zufrieden. Im Viertelfinale wartet jedoch ein anderes Kaliber.

London. Chelsea-Coach Jose Mourinho freute sich nach dem 2:0-Heimsieg im Rückspiel gegen Galatasaray über den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale. Das 1:1 aus dem Hinspiel war für ihn ein gefährliches Ergebnis.

"Das war ein Spiel, bei dem die Leute dachten, wir müssten das schaffen", sagte der 51-Jährige bei ITV Sport. "Galatasaray ist ein großer Klub mit vielen erfahrenen Spielern und insbesondere auswärts war es ein schweres Match. Ich denke, wir haben es wirklich gut gemacht."

Bereits in der vierten Minute brachte Samuel Eto´o die Blues in Führung, schon kurz vor der Halbzeitpause erzielte Gary Cahill den entscheidende 2:0-Siegtreffer. Für Frank Lampard war das Weiterkommen nie in Gefahr. "Ich dachte vom Anfang bis zum Ende, dass sie uns kaum gefährden. Es war eine sehr kontrollierte, sehr professionelle Leistung", äußerte sich 35-Jährige nach der Partie.

Im letzten Jahr waren die Londoner noch in der Gruppenphase an Juventus Turin und Shakhtar Donezk gescheitert. Zwar holte man anschließend den Titel in der Europa League, für Mourinho hat das diesjährige Weiterkommen in der Königsklasse dennoch eine höhere Bedeutung. "Es ist ein anders Niveau als letzte Saison in der Europa League. Aber von der Europa League ins Viertelfinale der Champions League zu kommen, ist wichtig für die Spieler. Es ist wichtig für den Klub", meinte der Ex-Trainer von Real Madrid.

In der nächsten Runde warten schwere Brocken

Der Portugiese richtete den Blick nach dem Spiel aber schon auf das Viertelfinale, das am Freitag in Nyon ausgelost wird. "Wir sind jetzt unter den besten Acht, zwischen den besten Teams der Welt. Die Spieler verdienen es, dort zu sein", so Mourinho. Mögliche Gegner sind unter anderem der FC Barcelona, Bayern München oder Real Madrid.

Doch für Lampard kein Grund, in Angst und Schrecken zu verfallen, auch wenn ihm die Schwere der Aufgabe bewusst ist. "Es wird schwer, den Wettbewerb zu gewinnen. Wir werden warten und sehen, wen wir zugelost bekommen. Wir sind derzeit selbstbewusst", stellte der Routinier fest. "Der Wettbewerb wird von Jahr zu Jahr schwerer, aber wir sind immer noch dabei."

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