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"Skandalnudel" Anelka sorgte mit der "Quenelle"-Geste bei seinem Torjubel gegen West Ham für Aufsehen, weist aber alle Vorwürfe zu antisemitischen Hintergründen zurück.

West Bromwich. Nicolas Anelka, Stürmer in Diensten von West Bromwich Albion, wurde wegen der "Quenelle"-Geste beim Torjubel gegen West Ham United beim Premier-League-Spiel am 28. Dezember von der FA angeklagt.

Der Franzose hat bis zum 23. Januar um 19.00 Uhr Zeit sich zu den Anschuldigungen zu äußern. Ihm wird vorgeworfen eine "beleidigende und/oder sittenwidrige und/oder unverschämte und/oder anstößige" Geste gezeigt zu haben, die "einen Bezug zur ethnischen Herkunft und/oder Rasse und/oder Relgion oder zum Glauben hat".

Anelka bestand auf Twitter darauf, dass er das zu Ehren von seinem Freund Dieudonne M'bala M'bala getan hat. Der französische Comedian wurde allerdings des Öfteren mit antisemitischen Ansichten in Verbindung gebracht.

Mindestens fünf Spiele bei Schuldspruch

Die Baggies spielten am Montag gegen den FC Everton 1:1 - Anelka tauchte dabei in der Startelf auf. Der Hauptsponsor von WBA wird aller Voraussicht nach seine Drohung wahrmachen und die Partnerschaft zum Ende der Saison beenden. Coach Pepe Mel hätte demnach Anelka nicht mehr berücksichtigen dürfen, was er nicht befolgte.

Wird der Franzose schuldig gesprochen, drohen ihm zumindest fünf Spiele Sperre. Die UEFA ratifizierte erst im Mai einen Vertrag, in welchem ein solcher Vorfall mit mindestens zehn Begegnungen sanktioniert werden sollte. UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino forderte alle selbstständigen Verbände auf, "die gleichen oder ähnliche Maßstäbe anzuwenden".

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