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Der Trainer vom FC Chelsea hat zugegeben, dass er bei den Königlichen um ein Haar den japanischen BVB-Regisseur verpflichtet hätte. Stolperstein war Mesut Özil.

London. Jose Mourinho hat verraten, dass er als Trainer von Real Madrid im letzten Sommer beinahe Shinji Kagawa von Borussia Dortmund verpflichtet hätte. Letzten Endes habe der sich wegen Mesut Özil für Manchester United entschieden. Außerdem sprach er über sein Verhältnis zu den Spielern und sein besonderes Ritual vor jeder Partie.

In der japanischen Sportzeitschrift Sports Graphic Number erklärte Mourinho: "Ich wollte Kagawa zu Real Madrid holen. Wir haben mit ihm verhandelt und waren schon kurz davor ihn zu verpflichten."

Seine Offenheit machte dem Deal dann aber einen Strich durch die Rechnung. "Ich war ehrlich zu ihm und sagte ihm, dass Mesut Özil meine erste Wahl sei. Ich habe das Kagawa gesagt, weil ich nichts verheimlichen wollte." Letzten Endes habe sich der Japaner für United entschieden, "vielleicht weil er dachte, dass er in England mehr spielt."

Lampard ist sein Freund

Er sei überzeugt davon, dass Trainer und Spieler Freunde sein könnten. "Als ich im Sommer zurück zu Chelsea kam, sagte ich zuallererst zu meinem Freund Frank Lampard: 'Du bist jetzt 35. Wenn du in Form bist, spielst du, aber wenn nicht dann sitzt du auf der Bank.' Lampard antwortete: 'Ich wusste, dass du das sagen würdest.'" Freundschaften seien machbar, wenn sich Spieler und Trainer wirklich verstehen würden.

Zudem verriet der 50-Jährige ein besonderes Ritual. "Vor jedem Spiel hole ich meinem Zimmer eine Bibel heraus und lese ein paar Minuten in einem Kapitel", sagte der Portugiese. "Das gibt mir immer ein gutes Gefühl."

EURE MEINUNG: Hätte sich Kagawa bei Real durchsetzen können?

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