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Jose Mourinho nach Pellegrinis verweigertem Handschlag: "Keineswegs ein Mangel an Respekt"

Der Chelsea-Coach hatte Verständnis für die Reaktion seines Pendants auf die bittere Last-Minute-Pleite. Zudem räumte Mou ein Missverständnis über seinen Jubel aus.

London. Nach der dramatischen 1:2-Niederlage beim FC Chelsea, die durch den Treffer von Fernando Torres in letzter Minute besiegelt wurde, verschwand Manchester Citys Trainer Manuel Pellegrini rasch in den Katakomben und verzichtete auf den obligatorischen Handschlag mit Blues-Coach Jose Mourinho.

Für den Portugiesen war das jedoch kein Grund zur Aufregung, er wollte keine Kritik am Verhalten seines Gegenübers aufkommen lassen: "Er hat das Spiel in letzter Minute verloren und war traurig. Ich verstehe das, kein Problem", erklärte Mourinho gegenüber der Presse.

In anderen Ländern und Kulturen sei das Händeschütteln nach Spielende ohnehin nicht gebräuchlich, so The Special One weiter. Und auch er habe häufig darauf verzichtet. "In Madrid habe ich das normalerweise nie gemacht, daher sehe ich darin keineswegs einen Mangel an Respekt."

Jubel mit dem Sohn

Dafür sorgte Mourinhos enthusiastischer Jubel nach dem Lucky Punch für Unmutsbekundungen aus dem Lager der Citizens, die eine Provokation dahinter vermuteten. Denn der 50-Jährige feierte im Bereich der Chelsea-Fans, die direkt hinter der Bank des Gegners saßen.

"Ich erwarte keine andere Art des Jubels von ihm. Das ist normal", echauffierte sich Manuel Pellegrini auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Der Kritisierte hatte jedoch eine ganz banale Erklärung dafür und wies jegliche provokative Absicht von sich: Er wollte einfach mit seinem Sohn jubeln.

"Ich glaube Chelsea ist Schuld daran, da der Verein mir für meinen Sohn ein Saisonticket gegeben hat, mit dem er direkt hinter der Gäste-Bank sitzt", erklärte Mourinho und fügte an: "Ich verspreche, dass ich nur zu ihm wollte. Falls man mir das bei City nicht glaubt und denkt, ich habe falsch gehandelt, entschuldige ich mich dafür."
 
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