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Sein ablösefreier Wechsel zum FC Bayern scheint seit Monaten ein offenes Geheimnis zu sein. Trotzdem hoffen drei englische Klubs, Lewandowski auf die Insel zu lotsen.

Von Wayne Veysey

Arsenal, Chelsea und Manchester United haben den Kampf um Robert Lewandowski noch nicht aufgegeben. Die englischen Spitzenklubs beobachten die Situation um den Polen genau und wollen ihn nach Möglichkeit noch dem FC Bayern streitig machen.

Allerdings gilt der amtierende Champions-League-Sieger nach wie vor als haushoher Favorit auf die Dienste des Angreifers, der am Dienstag mit Borussia Dortmund im Champions-League-Kracher auf den FC Arsenal trifft.

Nachdem sich die Münchner mit Lewandowski offenbar vergangenen Sommer auf einen Transfer verständigt hatten, gilt es als sicher, dass dieser nach der laufenden Spielzeit ablösefrei vollzogen wird. Da dies offiziell jedoch noch nicht bestätigt wurde, macht sich das Premier-League-Trio leise Hoffnungen.

Interesse ist angemeldet

Ab Januar darf Lewandowski gemäß Statuten mit anderen Klubs verhandeln, Absichtserklärungen für einen Transfer im Juli unterzeichnen. Deshalb klopfen die Vereine nun die Situation rund um den Noch-BVB-Profi sorgfältig ab.

Nach Informationen von Goal haben Arsenal, Chelsea und Manchester United Kontakt zu dessen Beratern aufgenommen, um ihr Interesse an der Verpflichtung des Nationalspielers (58 Einsätze, 18 Tore für Polen) anzumelden. Auch ManCity prüft seine Optionen, müsste aber zunächst einen der vier Angreifer verkaufen, um ins Rennen einzusteigen. In diesem Fall träfe es wahrscheinlich Edin Dzeko.

Arsenal und Chelsea waren bereits im Sommer auf der Suche nach einem neuen Topstürmer, auch die Red Devils halten die Augen offen, nachdem die Zweifel über einen Verbleib von Wayne Rooney größer wurden.

Plötzliche Schwärmerei für die Premier League

Das Interesse englischer Vereine existiert schon länger, es mag auch Lewandowskis Äußerungen im Vorfeld des WM-Qualifikationsspiels zwischen England und Polen vor einer Woche erklären. Da sagte er: "Ich kann im Januar mit jedem beliebigen Klub einen Vertrag abschließen. Ich habe jedoch nie gesagt, dass ich dann bei Bayern unterzeichne. Das war ein Missverständnis. Eines Tages würde ich gerne in der Premier League spielen. Das wäre eine tolle Erfahrung."

Die große Frage bleibt, ob Lewandowskis Wechsel zum FC Bayern nicht längst eingetütet ist. Dass er Mario Götze an die Isar verfolgt, kann nach der landläufigen Meinung eigentlich nur noch am Veto Pep Guardiolas scheitern. Der Spanier lobte vergangene Woche Mario Mandzukic auffällig. Sollte man dies überbewerten?

Der BVB hat währenddesen klargestellt, dass er seinen Torjäger auf keinen Fall bereits im Januar abgeben werde. Dies wäre die letzte Chance, noch eine Ablöse für ihn zu kassieren. Denn eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags ist längst vom Tisch.

In dieser Saison hat er in 15 Pflichtspielen für die Borussia neun Tore erzielt und vier weitere aufgelegt.

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