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Der Spanier konnte seit seinem Wechsel zum FC Chelsea selten an die Leistungen der Vergangenheit anknüpfen. Deshalb gab er sich nun selbstkritisch.

London. Im Januar 2011 wechselte Fernando Torres für stolze 58,5 Millionen Euro vom FC Liverpool zum FC Chelsea. An die starken Leistungen, die Oligarch Roman Abramovich einst zu der Ablöse bewegten, konnte er bis dato nicht anknüpfen. Der Spanier spart deshalb nicht mit Selbstkritik.

"Die Leute denken, dass ich es wesentlich besser machen müsste und sie haben recht", gestand Torres bei Chelsea TV. Er wisse, dass er bei den Londonern noch einiges zu tun habe, um die getätigten Ausgaben zu bestätigen. Gerechtfertigt hat er diese seiner Einschätzung zufolge mit den Leistungen der Vergangenheit.

Für die Zukunft, genauer genommen für die aktuelle Saison, lautet Torres' Ziel: "Die Anzahl der Treffer, die mir zuletzt gelangen, sollten das Minimum sein." Im Vorjahr waren es deren 22. Derzeit hält er bei lediglich zwei Toren. Wegen einer Innenbandverletzung kann er sein Konto momentan nicht erhöhen.

Kritik an der Öffentlichkeit

Trotz der Ansprüche an seine Person bewahrt er die Ruhe: "Ich habe einen Kontrakt über fünfeinhalb Jahre unterzeichnet und bin davon überzeugt, dass die Zukunft nur besser werden kann."

An der öffentlichen Wahrnehmung äußerte Torres ebenfalls Kritik. So wurde seinem Empfinden nach "zu oft überreagiert, wenn ich einen Fehlschuss hatte, eine Rote Karte sah oder die Latte traf."

Dass er etwa mit sechs Toren in der Europa League (eines davon im Finale) den Titel möglich machte, sieht er nicht genug gewürdigt: "Bei mir sind gute Sachen nur mäßig gut, schlechte Dinge dafür richtig schlecht."

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