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Die eigenen Stärken betonen statt die eines anderen zu imitieren. Diese Parole soll sein Team befolgen, bekräftigte der Portugiese nach dem Sieg in Norwich am Sonntag.

London. Der FC Bayern durchlebt aktuell eine enorm erfolgreiche Zeit. Vergangene Saison das Triple gewonnen, scheint man sich unter Neu-Trainer Pep Guardiola noch einmal weiterzuentwickeln. Für den FC Chelsea ist das jedoch noch lange kein Anlass, sich an Bayerns Spielstil zu orientieren, geschweige denn ihn kopieren zu wollen, glaubt Trainer Jose Mourinho. Auch wenn man das Finale des europäischen Supercups im August gegen die Münchener verlor.

"Wenn du spielen willst wie eine andere Mannschaft, obwohl du die Spieler dafür nicht hast, wäre das sehr dumm", erläuterte The Special One gegenüber der Presse und führte ein entsprechendes Gegenbeispiel aus seiner Vergangenheit an: "Real Madrid habe ich mit 100 Punkten zur spanischen Meisterschaft geführt und meine Mannschaft hat nicht so gespielt wie Barcelona. Wenn du versuchst, wie jemand anderes zu agieren, erreichst du nie deren Level."

"Den Qualitäten der Spieler anpassen, die wir haben"

Der Fokus müsse demnach darauf liegen, entsprechend der Fähigkeiten des zur Verfügung stehenden Personals einen eigenen Spielstil zu entwickeln und diesen stetig zu verbessern.

Beispiel: Weil Strafraumstürmer Didider Drogba seit gut einem Jahr nicht mehr bei den Blues weilt, rät der Portugiese seinen Akteuren von zu frühen Hereingaben ab. "Viele unserer Flanken sind umsonst. Wir müssen uns daher viel eher den Qualitäten der Spieler anpassen, die wir haben."
 
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