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Es ist schwer in diesen Tagen, den unglaublichen Wirbel, den der ehemalige Real-Spielmacher derzeit in London auslöst, zu ignorieren.

KOLUMNE
Von John C. Brandi

London.
Was soll man sagen: Mesut Özil ist nicht nur der teuerste und bestbezahlte Neuzugang, den sich der FC Arsenal je leistete, sondern er schickt sich dazu auch noch an, sämtliche noch so hohen Ansprüche, die er damit geweckt hat, zeitig zu erfüllen.

Erster Treffer, fünfter Assist

Dabei lassen seine Leistungen die Gunners-Fans wahrlich ins Träumen verfallen: Nun folgte nach diversen starken Auftritten in der Premier League auch der erste Treffer, und zwar in der Königsklasse. Dazu gab es Assist Nummer fünf – in fünf Spielen. Pünktlich zum 17-jährigen Jubiläums von Arsene Wenger scheint der Elsässer mit Özil den Schlüssel gefunden zu haben, der seinem gesamten Team neue Leistungshorizonte eröffnet und jeden einzelnen besser macht.

Wohlgemerkt: Derzeit sind mit Walcott, Cazorla und Podolski durchaus Leistungsträger verletzt, dazu fehlt Oxlade-Chamberlain. All das ist aber kein Thema im Emirates, dafür spricht alle Welt von Özil und den deutschen Nachwuchskräften, von denen vor allem Serge Gnabry zuletzt von sich reden machte und sich mit seinem ersten Tor für Arsenal nahtlos dem Glückstaumel anschloss, der derzeit so gut wie jeden Fan der Kanoniere beherrscht.

Es passt

Es passt einfach im Augenblick, und die Tabellenführung vor Liverpool, wenn auch natürlich noch kein repräsentativer Wert nach sechs Spielen, gibt das durchaus angemessen wieder. Die Titelträume, die damit unvermeidlicherweise einhergehen, sind in dem Zusammenhang auch kein Unfug. Das EPL-Establishment wurde durch die Trainerwechsel auf den Bänken der Manchester-Klubs durcheinandergewirbelt.

Und das alles wegen Özil? Natürlich nicht, aber die Aussagen von Arsenalspielern der letzten Wochen seit der Ankunft des Spielmachers spiegeln durchaus die befreiende Wirkung, die dieser Transfer hatte, das Selbstvertrauen aller Akteure wurde gestärkt, das Gefühl scheint ein anderes, seit Özil umsichtig die Bälle verteilt. Wenger fasste bei Sky stellvertretend nach dem 2:0-Sieg gegen Napoli: "Er hat alles gezeigt. Seine individuellen Fähigkeiten, Team Play, den Abschluss. All das, wovon man träumt, wenn man Fußball sehen will."

Mit Özil gehen also Träume in Erfüllung. Mal schauen, wie viele noch...


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