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Kevin de Bruyne: "Ich bin ein Kämpfer und werde wieder um meinen Platz kämpfen!“

Der belgische Mittelfeldspieler ist der nächste Spieler in einer langen Liste, der Mourinhos Zorn zu spüren bekommt. Statt nach Rumänien zur CL geht es zum Training mit der U21.

London. Jose Mourinho, Coach vom FC Chelsea, ist nicht als der Trainer bekannt, der für seinen Langmut in die Annalen der Fußballgeschichte eingehen wird. Auch nicht bei jungen Talenten. Das musste nun der Belgier Kevin de Bruyne erfahren, dem im Sommer ein Wechsel in die Bundesliga vom Portugiesen verweigert wurde. Statt am Dienstag in der Champions League gegen Steaua Bukarest zu spielen, wird er mit der U21 von Chelsea trainieren müssen - er ist nicht im CL-Kader der Blues.

Mourinho nicht von de Bruyne beeindruckt

Als Jose Mourinho nach dem Spiel im Capitol One Cup bei Swindon Town, was mit 2:0 gewonnen wurde, gefragt wurde, ob er von de Bruynes Leistung beeindruckt gewesen wäre, antwortete der Portugiese lakonisch: "Nicht wirklich." Auch die folgende Analyse war dann deutlich und sehr hart. So sagte Mourinho über de Bruyne: "Das nächste Mal, wenn Kevin auf dem Platz steht, dann sollte er daran denken, dass er dafür spielt, beim nächsten Spiel wieder auf dem Feld zu stehen."

Doch nicht nur de Bruyne, sondern auch Bremen und das Niveau der Bundesliga bekam vom portugiesischen Coach sein Fett weg: "In Bremen hat er jedes Spiel bestritten. Hier bei uns ist das anders. In Bremen hatte er es nicht nötig sich zu beweisen. Wir leben eine andere Realität. Er steht gegen sehr gute Spieler im Wettbewerb. Darum muss er jede Minute, die er auf dem Platz steht, sehr hart arbeiten."

Gerüchte über einen Winter-Transfer flammen neu auf

Diese Aussagen von Mourinho und die Tatsache, dass der Belgier nicht im Kader für das kommende Spiel in der Champions League steht, lassen nun erheblichen Spielraum für Spekulationen. Befeuert werden sie von der Tatsache, dass de Bruyne in der laufenden Saison noch nicht ein Spiel über 90 Minuten für die Blues auf dem Platz gestanden hat. Einmal wurde er eingewechselt, dreimal ausgewechselt. Doch wie steht de Bruyne selbst dazu?

De Bruyne: "Ich bin ein Kämpfer!"

Aufkeimenden Gerüchten hat der Belgier in einem ausführlichen Interview mit dem Blatt Independent erst einmal eine Absage erteilt. So sagte de Bruyne: "Es ist nun einmal ein rauf und runter. Ich habe auch in den letzten vier Jahren bei Genk und in Bremen um meinen Platz kämpfen müssen – und ich habe es geschafft!"

Doch de Bruyne verkennt auch nicht, dass die Situation bei den Blues in London und in der Premier League anders liegt, als vergleichsweise bei Werder Bremen in der Bundesliga. "Hier ist es natürlich schwieriger. Das liegt aber auch daran, dass wir einen großen Kader mit vielen guten Spielern haben. Jeder, der auf der Bank sitzen muss, sagt selbstverständlich, er spielt nicht genug." Doch de Bruyne macht auch unmissverständlich klar, dass er den Kampf annimmt. "Ich arbeite hart und versucht stets mein Bestes zu geben – selbst wenn es nur fünf Minuten Einsatzzeit sind. Ich bin ein Kämpfer. Ich werde wieder kämpfen und mir meinen Platz verdienen!"

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