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Reds-Geschäftsführer Ian Ayre: Luis Suarez hat Liverpool beschädigt

Nach fünf Monaten ist Luis Suarez wieder spielberechtigt für die Reds. Der Liverpooler Geschäftsführer hat nun mit deutlicher Kritik am Stürmer nicht hinter dem Berg gehalten.

Liverpool. Ian Ayre, Geschäftsführer des FC Liverpool, ist mit seinem umstrittenen Stürmer Luis Suarez hart ins Gericht gegangen. Die Fehltritte des gerade erst von einer Zehn-Spiele-Sperre zurückgekehrten Uruguayers würden dem Ansehen des Vereins Schaden zufügen.

Klub "größer als jeder Spieler"

"Vorfälle dieser Art fügen jeder Marke einen Schaden zu", sagte der Geschäftsführer der Reds im Rahmen der Veranstaltung "Nolan Partners Sport Industry Breakfast Club". Jedoch sei der FC Liverpool "viel, viel größer und wird immer viel größer sein als jeder Spieler oder jedes Individuum".

Suarez stand am Mittwoch im League Cup gegen Manchester United (0:1) erstmals seit April wieder für Liverpool auf dem Platz. Zuvor musste er wegen einer Bissattacke im Ligaspiel gegen den FC Chelsea zehn Spiele zuschauen . Schon 2011 hatte er für Negativschlagzeilen gesorgt, weil er Patrice Evra rassistisch beleidigt haben sollte. Folge war eine Acht-Spiele-Sperre.

"Ein Spieler vom Typ Straßenkämpfer"

"Luis ist ein Spieler vom Typ Straßenkämpfer, ein überlebensgroßer Charakter", beschrieb Ayre den 26-Jährigen und umriss die Aufgaben des Vereins: "Er ist, was er ist. Er ist der Charakter, der er ist und wir müssen versuchen, ihn zu zügeln. Niemand duldet schlechtes Verhalten, aber damit muss man umgehen können."

Suarez wechselte 2011 von Ajax Amsterdam zum FC Liverpool in die Premier League und erzielte in 77 Einsätzen 38 Tore für die Reds. In diesem Sommer stand er kurz vor seinem Abgang, entschied sich aber zum Verbleib an der Anfield Road.

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