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Patrick Vieira: Im englischen Jugendfußball hat sich seit 30 Jahren nichts geändert

Patrick Vieira, Jugendtrainer bei Manchester City, sieht die Probleme des englischen Fußballs an der Basis. Trotzdem sei für seinen Verein Entwicklung von Talenten sehr wichtig.

Manchester. Manchester Citys U21-Trainer Patrick Vieira sieht den englischen Jugendfußball um 30 bis 40 Jahre im Rückstand. Manuel Pellegrini, Trainer der ersten Mannschaft der Cititzens, erntete zuletzt Kritik als er im Derby gegen Manchester United nur einen Engländer von Beginn an spielen ließ.

Auf die Frage von Sportsmail, ob junge, englische Spieler überhaupt eine Chance in der Premier League bekommen würden, antwortete der Franzose: "Natürlich. Warum nicht?"

Es sei natürlich einfach über die Anzahl von ausländischen Spielern zu sprechen, argumentierte der ehemalige Arsenal-Kapitän. Das Problem des englischen Fußballs beginne aber schon viel früher: Im Jugendfußball-Level.

"Das Spiel hat sich geändert, der Fußball hat sich geändert. Heute ist das Spiel komplett verschieden von dem, wie es vor 30 oder 40 Jahren war. Ich finde, dass sich im Jugendfußball in England seitdem nichts verändert hat. Vielleicht ist das der Kernpunkt", fuhr der Welt- und Europameister von 1998 und 2000 fort.

Jugendarbeit wird bei Manchester City ernst genommen

Die Sorgen in England, ausländische Trainer würden sich nicht um die Zukunft der englischen Nationalmannschaft kümmern sieht Vieira als unberechtigt. Der Klub wolle durchaus talentierte Jugendspieler aus der eigenen Jugend an die erste Mannschaft heranführen. Er selbst ließ im letzten Spiel seiner Mannschaft gegen Liverpools U21 acht Engländer spielen.

"Wir arbeiten daran sie zu entwickeln. Wir geben ihnen die Gelegenheit bessere Spieler zu werden, damit sie die Gelegenheit bekommen, für die erste Mannschaft zu spielen."

EURE MEINUNG: Bekommen die jungen englischen Spieler keine Chance in der Premier League?

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