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27 hoch veranlagte Spieler zieren den Luxus-Kader von Chelsea. Mourinho weiß um seine Herkulesaufgabe, es allen recht zu machen. Kann Juan Mata ihn noch überzeugen?

London. Jose Mourinho hat zugegeben, dass es schwer werden könnte, das gesamte Spielerpersonal des FC Chelsea bei Laune zu halten. Einen Teil dieser Herausforderung hat der Portugiese seit Antritt seiner zweiten Amtszeit bei den Blues höchtselbst gesät: Mit sieben Spielern verstärkte er den Kader, darunter die millionenschweren Deals für Andre Schürrle, Marco van Ginkel oder Willian.

Insgesamt stehen ihm 27 Akteure zur Verfügung, zudem befinden sich 24 Spieler des Klubs momentan auf Leihbasis querbeet verstreut.

"Ich weiß nicht, ob ich alle glücklich machen kann", sagte der Erfolgstrainer gegenüber Reportern. "Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich glücklich bin, so viele Topspieler zu haben." Wie sich seine Jungs in dieser Ansammlung behaupten können?

"Status, Erfolge, Interviews oder Berater interessieren mich nicht"

Für The Special One ist klar: Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Da kann jeder Einzelne mit guten Leistungen die Grundlage für seine Zukunft in London legen. "Ich garantiere, fair zu allen zu sein", verspricht er. "Mich interessieren kein Status, keine Erfolge, Interviews oder Berater. Jeder muss auf dem Platz zeigen, dass er dort auch hin gehört. Nur der Fußball entscheidet."

Bereits Torhüter-Ikone Iker Casillas bekam dies bei Real Madrid knüppelhart zu spüren. Und scheinbar hat auch Juan Mata diese Einstellung noch nicht hinlänglich unter Beweis gestellt.

Letzte Saison noch zum Spieler des Jahres gekürt, kommt der Spanier in der aktuellen Spielzeit bislang nur auf mickrige 65 Einsatzminuten. Daher wurde Mata nun mit einem Wechsel zu Manchester United oder Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht.

Keine Extrawurst für Mata

Mourinho verschwendet keine Gedanken an Spezialbehandlungen: "Er hat die gleichen Voraussetzungen wie alle anderen. Er ist ein Spieler, dem ich sehr vertraue, der allerdings auch um den Platz im Team kämpfen muss."

Von Last-Minute-Neuzugang Samuel Eto'o ist Mourinho dagegen vollends überzeugt: "Er ist ein Spieler, der genau unsere Art zu spielen verinnerlicht, die ein wenig vom konventionellen Spielstil in der Premier League abweicht", erklärte Mourinho.

"Samuel ist technisch sehr stark, bewegt sich klug und hat einen natürlichen Torinstinkt. Zudem bringt er viel Erfahrung mit." Klingt so, als würde zumindest der Kameruner unter Mourinho glücklich werden.
 
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