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Nachdem sich der Bau eines neuen Stadions zerschlagen hat, setzt der FC Liverpool auf einen Ausbau seiner Spielstätte. Am Geld soll es nicht scheitern.

Liverpool. Mit einer Kapazität von 42.276 Plätzen ist das Stadion des FC Liverpool nur die sechstgrößte Spielstätte in der Premier League - zu wenig für Fans und Klubführung. Nachdem sich ein Neubau unter den früheren Besitzern Tom Hicks und George Gillett als zu teuer entpuppte, will der jetzige Eigner John W. Henry einen Ausbau auf 60.000 Plätze vorantreiben. Am Geld soll es nicht scheitern.

180 Millionen Euro Kosten

Der Amerikaner, dem unter anderem auch die Boston Red Sox gehören, will dafür umgerechnet fast 180 Millionen Euro ausgeben. "Das Problem (von Hicks und Gillett) war, dass sie die Finanzierung nicht stemmen konnten", sagte er der Liverpool Daily Post. "Bei diesem Projekt wird das nicht passieren. Wir brauchen lediglich Sicherheit, was diese Grundstücke angeht."

Um einen Ausbau voranzutreiben, müssen noch einige Grundstücke rund um das Stadion erworben werden, deren Besitzer sich bislang quergestellt haben. "Wir machen gute Fortschritte", so Henry. Einen genauen Zeitplan gibt es aber noch nicht.

Finanziell wäre ein Ausbau lukrativ

Ein kostspieliger Ausbau werde sich zudem nicht auf das Transferbudget der Reds auswirken, versicherte der 63-Jährige. "Nein, das wird sich selbst tragen. Es ist im Gegenteil sogar positiv und einer der Gründe dafür, dass wir es tun: Das wird dem Klub noch mehr Geld bringen, deswegen macht das für den Verein finanziell gesehen langfristig Sinn."

EURE MEINUNG: Eines der wohl traditionsreichsten Stadien soll umgebaut werden. Was haltet ihr davon?

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