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Jose Mourinho: "Ich respektiere den Hass"

Jose Mourinho ist zurück an der Stamford Bridge. Außerhalb der eigenen Arena dürfte ihm aber wie gewohnt Ablehnung begegnen. Für den Portugiesen ist das kein Problem.

London. Jose Mourinho kehrt nach seinem Comeback als Trainer des FC Chelsea zurück an die Stamford Bridge. Außerhalb der eigenen Arena dürfte ihm aber wie gewohnt Ablehnung begegnen. Für den Portugiesen ist das kein Problem.

"Es kommt darauf an, warum man mich hasst. Wenn ich aus nachvollziehbaren Gründen gehasst werde, dann respektiere ich diesen Hass", so Mourinho im Gespräch mit der Sun: "Wenn ich auf der Grundlage von Lügen oder Kampagnen gegen mich gehasst werde, dann halte ich das nicht für fair. Aber ich bin, was ich bin und damit muss man leben."

Andererseits berühre den von Real Madrid zurück an die Stamford Bridge gewechselten Erfolgstrainer auch der Zuspruch von den Rängen nicht sonderlich. "Für mich spielt es keine Rolle, ob das Stadion mich feiert, weil wir zuhause spielen, oder das Stadion gegen mich ist, weil wir auf des Gegners Platz spielen", so Mourinho.

Er spüre keinen Unterschied. "Ich gehe da raus, um meinen Job zu machen. Ich sauge das Spiel auf, ich spiele mein Spiel - natürlich ohne den Ball an den Füßen", erklärte der zweimalige Champions-League-Sieger.

"Arbeit mit Leuten, die ich nicht mag, am schwersten"

Mourinho war in der Sommerpause von Real Madrid an seine frühere Wirkungsstätte in London zurückgekehrt. Für seine letzte Station hat der Portugiese aktuell offenbar nicht mehr viel übrig.

"Das Schwerste ist, mit Leuten zu arbeiten, die ich nicht mag. Wir alle müssen das manchmal, aber für mich ist es die schwerste Sache. Ich bin sehr offen und sehr emotional", sagte der Portugiese: "Ich gebe für jeden, der mich braucht, mein Herz und mein letztes Hemd. Wenn man Leute um sich herum hat, die man nicht mag, ist das schwer."

Nach seiner Rückkehr in die Premier League nimmt sich Mourinho ein Vorbild an Manchester-United-Trainerlegende Sir Alex Ferguson: "Ich denke, dass der Titel, den ich am meisten genießen werde, mein letzter sein wird. Den werde ich richtig auskosten. So wie Sir Alex in der letzten Saison."

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