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Nach dem 1:0-Sieg des FC Liverpool über Stoke City zeigte sich Trainer Brendan Rodgers von den Leistungen von Daniel Sturridge und Simon Mignolet beeindruckt.

Liverpool. Brendan Rodgers hat Daniel Sturridge und Simon Mignolet nach deren Leistungen beim 1:0-Sieg des FC Liverpool gegen Stoke City gelobt. Zur Situation von Luis Suarez wollte er sich nicht näher äußern.

Sturrdige durch die Beine von Huth

Angreifer Daniel Sturridge sorgte am vergangenen Samstag mit einem Schuss aus 25 Meter für das einzige Tor im Eröffnungsspiel der Premier League. Der Distanzschuss des englischen Nationalspielers fand dabei seinen Weg durch die Beine von Robert Huth, an Schlussmann Asmir Begovic vorbei und landete in der rechten Ecke des Tors.

Nachdem Liverpool einen Großteil des Spiels dominierte, hätte Stoke durch einen Elfmeter in der 88. Minute zurück in die Partie kommen können. Zuvor hatte Liverpools Abwehrchef Daniel Agger den Ball nach einem Freistoß von Charlie Adem mit der Hand gespielt. Den darauffolgenden Straßstoß von Jon Walters entschärfte Torwart Simon Mignolet allerdings mit einer herausragenden Parade, und auch der anschließende Nachschuss von Kenwyne Jones konnte nicht im Tor untergebracht werden und wurde stattdessen ebenfalls vom belgischen Torhüter pariert.

Rodgers: Leistungen beeindruckend

Liverpool-Coach Rodgers war folglich über die Leistungen des Duos begeistert, das ihm die ersten drei Punkte der Saison sicherten und hält den Sieg zudem für verdient.

"Wenn man bedenkt, dass er (Sturridge) gerade einmal seit etwas mehr als zwei Wochen zurück ist, war es eine tolle Leistung. Er spielte bereits Mitte der Woche 90 Minuten. Heute also rauszukommen und weitere 90 zu spielen, war beeindruckend", sagte der nordirische Trainer des FC Liverpool.

"Gerade als er traf, hatte ich vermerkt, dass er zu mehr Torschüssen kommen solle. Es war ein wirklich guter Schachzug, den Raum und die Energie zu nutzen. Er ist enttäuscht, dass er nicht mehr herausholen konnte, aber er hat ein Tor geschossen und das ist der Grund, warum er hier ist, denn das ist sein Job."

Im Bezug auf Mignolet sagte Rodgers folgendes: "Er hatte drei tolle Paraden. Wenn man am Ende des Spiels einen Elfmeter gegen sich bekommt, kriegt man ein flaues Gefühl."

"Aber er hat seine Hausaufgaben gemacht - er weiß, wo all die Elfmeterschützen hinschießen, daher machte er eine gute erste Parade und bei der zweiten Aktion dann so schnell aufzustehen und erneut zu retten, war natürlich beeindruckend gemacht."

Hinter  Suarez immer noch ein Fragezeichen

Im Anschluss verweigerte Rodgers die Aussage, ob sich sein Superstar Luis Suarez bei seinen Teamkollegen entschuldigte, nachdem er Freitag zum Training zurückkehrte.

Der uruguayische Nationalspieler, der die Anfield Road noch in der laufenden Transferperiode verlassen will, sitzt derzeit noch eine Sperre wegen einem Biss an Chelseas Branislav Ivanovic aus der letzten Saison ab. Als er die Verantwortlichen der Reds mit seinen Wechselambitionen kontaktierte, wurde er zunächst vom Training der ersten Mannschaft verbannt.

"Die Konzentration liegt auf den Spielern, die zur Verfügung stehen, um zu spielen. Luis tut seine Arbeit, mehr gibt es nicht zu sagen", merkte Rodgers an.

"Ich bin sehr zufrieden damit, wie sich alles entwickelt hat. Wir müssen als Verein in die Zukunft blicken und uns bewegen."

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