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Paolo Di Canio will den Abstieg seines Klubs um jeden Preis vermeiden und verbannte unter anderem Handys vom Vereinsgelände. Auch Gesang unter der Dusche ist zukünftig tabu.

Sunderland. Kein Handy, kein Ketchup, kein Gesang unter der Dusche: Trainer Paolo Di Canio hat den Profis des englischen Premier-League-Klubs AFC Sunderland zu Saisonbeginn einen umfangreichen Strafenkatalog vorgelegt. Auf dem Trainingsgelände verboten sind zudem Kaffee und Eis in der Cola, auch das Singen unter der Dusche ist nicht mehr gestattet.

"Das ist eine komplette Revolution", zitiert die Zeitung The Telegraph den Italiener, der im März Martin O’Neill abgelöst hatte.

Di Canio droht: "Handys werde ich sofort in die Nordsee schmeißen"

"Es geht nicht nur darum, wie wir uns auf dem Platz präsentieren. Es geht mir um die Herangehensweise an einfach alles", sagte Di Canio: "Wenn künftig jemand ein Handy dabei hat, und sei es nur in der Tasche, werde ich es sofort in die Nordsee schmeißen." Mayonnaise, Ketchup und Cola könnten zu gesundheitlichen Problemen führen, Singen unter der Dusche könne "die Konzentration stören".

Die Regeln gelten jedoch nicht für das Privatleben, betonte der Trainer. "Man muss das Leben auch genießen. Ich werde nichts sagen, wenn jemand Lust auf einen Cheeseburger hat. Meiner Tochter habe ich das zwar verboten, aber ich weiß, dass sie es ab und zu tut. Das ist in Ordnung, so lange es nicht zur Gewohnheit wird."

Sunderland hatte in der vergangenen Saison nur mit Mühe den Abstieg verhindert.

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