Arsene Wenger kritisiert Torlinientechnik in der Premier League

Schon vor dem ersten Saisonspiel gibt es Diskussionen um die Torlinientechnologie in der Premier League. Arsene Wenger befürchtet Kontroversen.

London. "Es ist nicht so einfach, wie es aussieht", bekräftigte Arsene Wenger bei der Präsentation der neuen Torlinientechnologie. Der Trainer des FC Arsenal erwartet einige strittige Entscheidungen. "Der Fußball kann so schnell sein, dass der Ball rein und raus geht und zwischen diesem Moment und dem Signal kann etwas passieren."

Der Franzose lieferte gleich ein Beispiel: "Der Ball geht rein, geht wieder raus und jemand begeht ein Foul. Der Schiedsrichter entscheidet auf Freistoß für den Verteidiger. Und dann plötzlich ist es ein Tor, dabei hatte er auf Foul entschieden."

Vorbereitung ist alles

Für Schiedsrichter Anthony Taylor ist vor allem eine gute Vorbereitung bedeutend: "Am Montag haben wir einen Schulungstag, an dem wir mit den Unparteiischen sowie den Assistenten das System durchgehen werden, auch solche kleinen Anomalien besprechen werden."

Zwar seien solche von Wenger angesprochenen Vorfälle möglich, allerdings sei es in solchen Fällen entscheidend, dass gut darauf vorbereitet wird. Die Premier League setzt als erste große europäische Liga in der neuen Saison auf eine "Hawk-Eye"-Torlinientechnologie.

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