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Rafael Benitez hat Jose Mourinho nach dessen Aussagen über die Europa League angegriffen. Der Trainer wirft seinem Nachfolger bei Chelsea vor, zu viel zu reden.

Neapel. Nachdem sich Trainer Jose Mourinho vom FC Chelsea herablassend über die Europa League geäußert hat, reagierte sein Vorgänger Rafael Benitez mit scharfer Kritik. Der neue Trainer des SSC Neapel hatte den Wettbewerb in der vergangenen Saison mit den Blues gewonnen.

Im Gespräch mit La Gazzetta dello Sport kommentierte Benitez die Aussagen seines Nachfolgers: "Manche Trainer reden zu viel, nur um im Rampenlicht zu stehen. Hinter den Siegen auf dem Feld steht die Arbeit, nicht der Klatsch."

Mourinho hatte zuvor bei BBC Sport negativ über die vergangene Saison der Blues gesprochen. "Das Wichtigste im Fußball ist, die beste Mannschaft der Saison zu sein und zu versuchen, deine heimische Liga zu gewinnen", erklärte der Portugiese, bevor er den Europa-League-Sieg herabsetzte: "Ich will die Europa League nicht gewinnen. Es wäre eine große Enttäuschung für mich. Ich will nicht, dass meine Spieler denken, die Europa League wäre unser Wettbewerb."

"Ich hege keinen Groll"

Benitez erinnerte auch daran, dass er als Nachfolger von Mourinho bei Inter Mailand nie respektlos über den Portugiesen oder den Klub gesprochen hatte. "Mir wurden Verstärkungen versprochen, die nie gekommen sind und später haben sie Balotelli verkauft. Aber ich hege keinen Groll", so der 53-Jährige.

Benitez war von November 2012 bis zum Saisonende Interimstrainer des FC Chelsea, der sich gegen eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Spanier entschied. Nachdem die Blues Mourinho von Real Madrid verpflichteten, wechselte Benitez zu Napoli nach Italien.

EURE MEINUNG: Was haltet ihr von den Aussagen Benitez'?

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