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Lukas Podolski geht in sein zweites Jahr bei Arsenal. Er sprach über seine Eingewöhnung, Arsenals Titelchancen und die WM 2014 in Brasilien.

London. Lukas Podolski will in seiner zweiten Saison beim FC Arsenal durchstarten. Poldi wechselte im vergangenen Sommer für zwölf Millionen Euro vom 1. FC Köln nach London zu Arsene Wengers Klub, nun will er Titel.

Podolski erzielte in der abgelaufenen Spielzeit wettbewerbsübergreifend 16 Tore in 42 Partien. In der Premier League spielte er aber nur zweimal über die volle Distanz. Sein Knöchel bereitete ihm immer wieder Probleme. Ausgeheilt und physisch fit gab er sich angriffslustig im Interview mit dem Mirror.

"Das Wichtigste ist erstmal die Champions-League-Qualifikation"

"Mein Knöchel ist wieder in Ordnung, ich bin schmerzfrei. Ich werde versuchen stärker zu spielen, mehr Tore zu machen und mehr Vorlagen zu geben. Das Wichtigste ist jetzt, das wir uns für die Champions League qualifizieren und dann wollen wir um die Meisterschaft mitspielen."

Arsenal muss als Vierter des Vorjahres in die Champions-League-Qualifikation. Alles andere als eine Teilnahme in der Königsklasse wäre eine herbe Enttäuschung.

Zufrieden mit der Premierensaison

Der englische Fußball gefällt dem Kölner: "Ich habe das Jahr genossen. Ich schätze die Premier League, die Art wie hier Fußball gespielt wird. Es ist ein hohes Tempo."

"Ich bin hier sehr glücklich hier. Ich werde versuchen mich zu steigern. Man denkt immer, dass es noch besser geht, aber es war mein erstes Jahr und ich denke, dass ich das ganz gut gemacht habe", zeigt sich der Mannschaftskollege von Per Mertesacker zufrieden mit seinem ersten Jahr.

"Wir wollen Titel im nächsten Jahr"

"Man muss immer daran glauben. Wir haben ein gutes Team und einen guten Spielstil, wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir die Premier League gewinnen." Der Wettbewerb sei aber härter als in Spanien oder Deutschland: "In England ist es nicht einfach. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Es gibt fünf oder sechs Teams die um die Meisterschaft mitspielen. Es ist nicht wie in Spanien oder Deutschland wo es nur zwei Teams gibt", so der 28-Jährige.

"Arsenal hat gute Spieler, einen großen Trainer und tolle Fans. Der Trainer arbeitet sehr fokussiert und stellt uns gut ein", lobte er den französischen Coach, der in die 17. Saison mit den Gunners geht.

WM 2014 noch kein Thema, Fokus liegt auf Arsenal

Mit guten Leistungen will sich der 110-fache Nationalspieler (46 Tore) wieder in die erste Elf spielen. "Deutschland ist sehr stark. Wir und ein paar andere Mannschaften werden um den Titel spielen. Wir haben ein gutes Team und einen tollen Trainer, aber die WM ist erst in einem Jahr. Ich konzentriere mich nur auf Arsenal."

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