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Im Mai wurde der Coach bei den "Citizens" vor die Tür gesetzt, was er nicht versteht. Zudem wollte Mancini drei große Spieler verpflichten. U. a. Robin van Persie.

Manchester. Trainer Roberto Mancini wurde Mitte Mai bei Manchester City entlassen und von Manuel Pellegrini ersetzt. Im Nachgang versteht der Italiener seine Absetzung überhaupt nicht. Zudem äußerte sich der Trainer über seine Transferpläne, die er in seiner Zeit in Manchester hatte.

Einigkeit mit Van Persie

Roberto Mancini hat verraten, dass er das Team von Manchester City vor seiner Entlassung prominent verstärken wollte. Sogar mit Robin van Persie (wechselte vom FC Arsenal zu Citys Stadtrivale United) herrschte Einigkeit.

"Ich habe nach Van Persie gefragt, wir waren uns einig. Ich wusste, er war bereit den Unterschied auszumachen. Es ist kein Wunder, dass die Premier League von einer Mannschaft gewonnen wurde, die Van Persie hat", verriet Mancini Corriere dello Sport und gab auch Auskunft zu zwei weiteren Hochkarätern: "Genauso habe ich versucht De Rossi und Hazard zu bekommen, aber wir haben das nicht weiter verfolgt."

"Denke, ich verdiene mehr Respekt"

Auch über sein Ende bei City sprach Mancini. Ausschlaggebend für dessen Entlassung scheint wohl das überraschend verlorene Finale im FA-Cup gegen Wigan Athletic zu sein, dies "kann im Fußball passieren" teilte Mancini Corriere dello Sport mit.

"Das war ein schlechter Tag für das ganze Team. Ich habe nicht erwartet, was dann passiert ist", führte der 48-Jährige weiter aus. Die Spekulationen um eine Ablösung schossen zu diesem Zeitpunkt bereits durch die hiesigen Medien, doch "ich habe die Gerüchte um Manuel Pellegrini nicht geglaubt", so Mancini weiter.

Zwei Monate nach seiner Entlassung versteht Mancini "immer noch nicht die Gründe und das Timing. Ich denke, dass ich mehr Respekt für das verdiene, was ich hier in dreieinhalb Jahren gemacht habe."

"Bin stolz auf meine Arbeit"

"Der Klub hat 40 Jahre lang keinen Titel geholt. Ich habe hier die Meisterschaft, den FA-Cup und den Community-Shield-Cup gewonnen. Und in der schlechten Saison habe ich ein Finale verloren und die Liga an Platz zwei beendet." Mancini ist sich seiner Verdienste bewusst: "Diese Dinge sind klar, meine Entlassung hat keine Gründe, ich bin stolz auf meine Arbeit."

Als ein Nachtreten möchte der im italienischen Jesi geborene Fußballlehrer seine Worte allerdings nicht verstanden wissen: "Ich hege keinen Groll auf Eigentümer Scheich Mansour oder dem Vorsitzenden Khaldoon Al Mubarak. Sie sind zwei große Manager, ich werde immer dankbar sein."

EURE MEINUNG: Hat Roberto Mancini Recht?

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