thumbnail Hallo,
Barcelonas Villarubi glaubt Mourinhos Rückkehr zum FC Chelsea könnte in einem Desaster enden

Mourinho beim FC Chelsea? Barcelonas Vizepräsident: "Das wird ein Desaster!"

Barcelonas Villarubi glaubt Mourinhos Rückkehr zum FC Chelsea könnte in einem Desaster enden

Getty

Carles Villarrubi ist sich sicher, dass Mourinho in der englischen Hauptstadt für Ärger sorgen wird, sollte er tatsächlich neuer Trainer bei den "Blues" werden.

Barcelona. Der Vize-Präsident des FC Barcelona, Carles Villarrubi, denkt Jose Mourinhos Rückkehr zum FC Chelsea könnte in einem Desaster enden.

Mourinhos Abgang bei Real Madrid ist bereits seit Wochen beschlossene Sache. Die Unterschrift bei seinem ehemaligen Verein Chelsea soll in den nächsten Tagen erfolgen. Villarubi glaubt eine zweite Amtszeit des Portugiesen würde dem frischgebackenen Europa-League-Sieger nur Schwierigkeiten bereiten.

"Schlecht für den englischen Fußball"

Carles Villarrubi äußerte sich gegenüber der englischen Zeitung The Telegraph nicht gerade positiv zu einem möglichen Wechsel des 50-Jährigen zu den "Blues": "Es wäre nicht gut für den englischen Fußball. Er hinterlässt auch dem spanischen Fußball nichts Gutes. Chelsea glaubt sie hätten eine gute Zeit mit ihm gehabt, aber nun werden sie den wahren Mourinho kennenlernen. Wenn er sich so benimmt, wie er es in Spanien getan hat, wird er mit dem Verein eine sehr unglückliche Beziehung führen."

Mourinho bei Chelsea "ein Desaster"

"Mourinho bei Chelsea wird ein Desaster werden, denn er wird sich in seinem Alter bestimmt nicht mehr ändern", gab sich Villarrubi sicher und ergänzte: "Ich spreche nicht nur so über ihn, weil er ein Rivale war, sondern auf Grund dessen, wie er sich benommen hat und was er getan hat. In drei Jahren hinterließ er in Spanien nichts anderes als Streitigkeiten."

Der Portugiese kein fairer Sportsmann

Der Vizepräsident des FC Barcelona kritisierte außerdem Mourinhos Einstellung gegenüber seinen Gegnern. Zu oft ginge es dem 50-Jährigen nur um persönliche Rache und Genugtuung: "Er war schon immer so. Welcher Trainer gewinnt zweimal die Champions League und fliegt nicht im selben Flieger wie seine Spieler nach Hause?", kritisierte Villarrubi und holte noch weiter aus: "Ein Trainer sollte doch eigentlich mit den Spielern feiern und den Moment genießen. Aber nicht er. Er denkt nur an sich selbst. Ich weiß nicht, was mit ihm nicht stimmt. Irgendetwas läuft in seinem Kopf verkehrt."

Dazugehörig