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Es war ein knapper Sieg gegen Newcastle, der Arsenal in die Champions League trug. Die Trainer beider Teams blicken aber schon in die kommende Saison.

Newcastle. Es war ein Zittersieg, nicht nur gegen Newcastle United, sondern auch im Fernduell mit Tottenham. Aber Ende gut, alles gut: Arsenal sichert sich nach dem 1:0 gegen die "Magpies" die Qualifikation zur Champions League. Die "Gunners" feierten den Sieg wie einen Meistertitel. Doch auch die Analyse kam nicht zu kurz. Sowohl Arsene Wenger, als auch Alan Pardew blicken schon auf die kommenden Saison in der Premier League.

Walcott: Wollten nicht von den "Spurs" abhängig sein

Arsenal-Keeper Wojciech Szczesny musste nach dem Spiel bei der BBC mit einem Schmunzeln zugeben, dass "wir den Sieg so bejubelt haben, als ob wir Meister geworden wären". Diese Reaktion sei "komisch, wenn man sich die Ambitionen zu Saisonbeginn" anschaue. Sein Teamkollege Theo Walcott ergänzte: "Wir wussten, was wir zu tun hatten. Wir wollten nicht von den "Spurs" abhängig sein. Wir wollten es unseren Kritikern zeigen und das haben wir auch geschafft!"

"Wir müssen den Teamgeist bewahren"

Arsenal-Coach Arsene Wenger analysierte nach dem letzten Spiel der Saison das Ligaergebins: "Die Mannschaft ist außergewöhnlich. Wir haben Charakter gezeigt und 73 Punkte geholt. Damit sind wir drei Zähler besser als vor einem Jahr. In dieser Mannschaft stimmt der Wille, die Gier nach Erfolg ist ungebrochen."

Zu den Planungen für die kommende Spielzeit verriet der Elsässer, dass man sich "verstärken" wolle: "Wir müssen aber die Strukturen, den Teamgeist bewahren."

Pardew hofft auf Coloccini-Verbleib

Wengers Gegenüber Alan Pardew zog ebenfalls Bilanz: "Es war hart in zwei Wettbewerben anzutreten. Die Europa League am Donnerstag nimmt dir viel Kraft für die Spiele am Sonntag. Wir haben viele junge Spieler und ich denke, 80 Prozent des aktuellen Teams werden bleiben und in der kommenden Saison eine tolle Arbeit abliefern." Die Mannschaft brauche nur "etwas Erfahrung und ein wenig mehr Qualität".

Ein Spieler, der für die nächste Spielzeit fraglich ist, ist Verteidiger Fabricio Coloccini. Sein Coach hofft auf einen Verbleib des Argentiniers: "Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Wenn er spielt, ist unsere Siegchance automatisch höher. Es ist allein seine persönliche Entscheidung. Wir wollen ihn hier behalten, wenigstens noch ein weiteres Jahr."



Goodbye Steve

In England ist die Zeit für Legenden gekommen, abzutreten. So wird auch "Magpies"-Keeper Steve Harper seine Karriere im Sommer beenden. Nach über 20 Jahren sei es an der Zeit aufzuhören: "Es war eine lange Woche und ein wundervoller Abschied. Ich habe es doch eigentlich gar nicht verdient, es aber genossen. Die Fans hier sind einfach unglaublich. Die letzten 20 Jahre waren eine Achterbahnfahrt und toll, doch es ist Zeit zu gehen."

In der 37. Minute verabschiedeten die Fans im St. James' Park den Keeper mit der Rückennumer 37. Sie sangen und huldigten eine Minute lang ihren langjährigen Schlussmann.

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