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Der scheidende Trainer der Blues empfand die Kritik an seiner Arbeit nicht so schlimm. Seine Zukunft ist unsicher, aber der Spanier will gerne in England bleiben.

London. Rafael Benitez vom FC Chelsea konnte nach eigener Aussage mit der Kritik umgehen, mit der er in seiner Zeit an der Stamford Bridge konfrontiert wurde. Wo er in der nächsten Saison als Trainer arbeiten wird, weiß der Spanier noch nicht.

In einem Interview mit Sports Illustrated erklärte Benitez, dass die Kritik einiger Fans seine Arbeit bei Chelsea nicht beeinflusst habe: "Es ist nicht so schlimm, wie die Leute denken. Die Atmosphäre auf dem Trainingsplatz war ganz gut. Die Spieler, die Mitarbeiter, alle waren sehr professionell. Die Medien, vor allem einige Zeitungen, und eine Gruppe von Fans haben versucht, das ganze größer zu machen, als es war."

Im Rückblick auf seine Zeit als Interimstrainer der Blues, die im Sommer enden wird, sieht der 53-Jährige zahlreiche positive Entwicklungen beim Verein. Dabei habe man aber nicht alles geändert. "Wir haben einiges anders gemacht, aber wir wollten die guten Dinge fortsetzen, die es gab. Sie haben mit hoher Intensität auf kleinen Flächen trainiert und wir haben versucht das auch zu machen, aber dabei wollten wir die Taktik nicht vernachlässigen, um mehr Balance ins Team zu bringen", so Benitez.

Wechsel zu den Blues kein Fehler

Trotz der Schwierigkeiten sei es keine falsche Entscheidung gewesen, zu Chelsea zu gehen: "Es war eine Herausforderung für mich. Ich hatte drei oder vier Angebote und habe auf einen Job gewartet. Aber ich wollte einen Top-Klub trainieren, wo ich um Titel mitspielen kann."

Wo seine Zukunft ihn hinführt, weiß Benitez noch nicht, betont er: "Vielleicht bei einer Topmannschaft, wo ich sofort um Ehrungen und Titel mitspielen kann. Oder vielleicht ein Projekt, wo man etwas entwickeln kann, wie wir es mit Liverpool gemacht haben. Beide Optionen sind interessant für mich."

Benitez will in England bleiben

Dabei würde der Spanier gerne auf der Insel bleiben. "Die Priorität ist England, weil meine Familie hier lebt. Aber wir wissen: Wenn wir umziehen müssen, dann ist das eben so", erklärte er.

Der gebürtige Madrilene Benitez ist seit November 2012 Trainer des FC Chelsea. Als Nachfolger von Roberto Di Matteo führte der 53-Jährige den englischen Klub zum Sieg in der Europa League und unter die Top Vier der Premier League. Um die direkte Champions-League-Qualifikation zu erreichen, muss Chelsea am Sonntag gegen den FC Everton gewinnen.

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