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FC Liverpool: Luis Suarez entschuldigt sich für Beiß-Attacke

Der Stürmer vom FC Liverpool, Luis Suarez, kann es nicht lassen. Erst Beiß-Attacke, dann Tor zum 2:2 gegen Chelsea in der Nachspielzeit. Immerhin entschuldigte er sich öffentlich.

Liverpool. Erst bissig, dann reumütig: Fußball-Profi Luis Suarez vom englischen Erstligisten FC Liverpool hat sich für seine Beiß-Attacke auf Branislav Ivanovic vom FC Chelsea am Sonntag entschuldigt. „Ich bin traurig über das, was passiert ist. Ich bitte Ivanovic und den gesamten Fußball für mein unverzeihliches Verhalten um Vergebung. Es tut mir so leid“, schrieb Hitzkopf Suarez auf seinem Twitter-Profil.

Im Sonntagsspiel gegen den FC Chelsea (2:2) erlaubte sich der 26-Jährige einen schweren Aussetzer, als er in der 65. Minute nach einem Zweikampf seinen Gegenspieler Ivanovic in den rechten Unterarm biss. „Dieses Verhalten ist eines Spielers, der das Trikot des FC Liverpool trägt, nicht würdig. Wir werden das Thema intern behandeln und warten auf eine Reaktion der FA“, sagte Sportdirektor Ian Ayre.

Suarez lernt es offenbar nicht

Suarez hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder für Ärger gesorgt. Ende 2011 wurde der Nationalspieler Uruguays wegen rassistischer Beleidigungen gegen Patrick Evra von Manchester United für acht Spiele gesperrt. Im Februar 2012 versagte Suarez dem dunkelhäutigen Evra vor dem Anpfiff den obligatorischen Händedruck.

United-Teammanager Sir Alex Ferguson sprach später von einer „Schande für den FC Liverpool“. Bei der WM 2010 in Südafrika verhinderte der Stürmer durch ein Handspiel auf der Torlinie in der 120. Minute das Viertelfinal-Aus seines Landes im Spiel gegen Ghana.

Im Spiel gegen den FC Chelsea am Sonntag verschuldete er durch ein Handspiel einen Elfmeter der Gäste. Mit einem Last-Minute-Treffer in der sechsten Minute der Nachspielzeit machte Suarez seinen Fehler jedoch wieder wett.

Sein Beiß-Angriff hat Suarez neben reichlich Kritik aber auch einen neuen Fan eingebracht. Ausgerechnet Boxer Mike Tyson, der 1997 Evander Holyfield im Kampf einen Teil von dessen Ohr abgebissen hatte, folgt dem Fußballer seit dem Vorfall am Sonntag bei Twitter.

Ebendort ließ Suarez auch durchblicken, dass er für den Vorfall klubintern zu einer Geldstrafe verurteilt worden sei. Er habe beantragt, diese für die Unterstützer der Hillsborough-Opfer und ihrer Familien spenden zu wollen. Die Vereinigung der Profifußballer in England will ihm ein Anti-Aggressionstraining empfehlen, mit dem er seine Aussetzer in den Griff kriegen soll, wie deren Vorsitzender Gordon Taylor Press Association mitteilte.


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