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2010 kaufte John W. Henry vom damaligen Besitzer-Duo Tom Hicks und George Gillett den FC Liverpool. Wie man den Klub am besten führen sollte, erfuhr er bei der Konkurrenz.

Liverpool. John W. Henry ist seit 2010 der Klubeigner des FC Liverpool. Um den Traditionsklub am besten führen zu können, holte er sich zusammen mit dem Vorsitzenden Tom Werner Rat bei Manchester United und dem FC Arsenal.

Hilfe von der Konkurrenz

Henry hat bereits Erfahrung bei dem Baseball-Klub Boston Red Sox gesammelt. Jedoch sei ein Fußballverein etwas anderes. Um bestmöglich handeln zu können, suchten Henry und Werner Rat bei Manchester United und dem FC Arsenal, wie Liverpool-Manager Ian Ayre einigen Medienvertretern mitteilte.

„Henry und Werner sind sehr offen in ihrer Vorgehensweise. Sie haben David Gill von Manchester United und Ivan Gazidis vom FC Arsenal kontaktiert und nach deren Meinung gefragt. Das ist ein guter Weg“, teilte Ayre mit. Für den Manager ist es „immer besser einen Klubbesitzer zu haben, der sich interessiert und gut informiert ist. Besser als jemanden zu haben, der sagt: Ich war erfolgreich im Baseball, das kann ich auch locker im Fußball.“

John W. Henry wurde von vielen Liverpool-Fans kritisiert, weil er sich in der laufenden Saison noch kein Spiel angesehen hat. Allerdings entgegnete Ayre, dass die Arbeit Henrys im Hintergrund durchaus zeige, wie groß sein Engagement für den Verein ist. „Wir sprechen jeden Tag. Henry und Werner sind über alle Abläufe und allen Themen informiert und wir treffen gemeinsam Entscheidungen. Das bekommen die Fans natürlich nicht mit. Da wird nur gedacht: Er war noch nie in Liverpool“, führte Ayre abschließend aus.

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