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Der Tabellenführer der Premier League kassiert eine dreistellige Millionensumme an Euro für die Namensrechte am Trainingsgelände. Am Stadionnamen wird aber nicht gerüttelt.

Manchester. Der englische Tabellenführer Manchester Unitedhat die Namensrechte am vereinseigenen Trainingsgelände verkauft und bekommt dafür eine dreistellige Millionensumme. Es ist ein weiterer Meilenstein in der Sponsoren-Strategie des Vereins. Das Old Trafford soll aber weiterhin nicht angetastet werden.

Im letzten Jahr nahm Manchester United mit Sponsoren und Merchandising die Rekordsumme von fast 140 Millionen Euro ein. Diese Marke wird in naher Zukunft aller Voraussicht nach eingestellt werden: Wie der Verein bekanntgab, hat Trikotsponsor AON die Namensrechte am Trainingsgelände in Carrington für die kommenden acht Jahre erworben. Dafür zahlt der amerikanische Versicherungskonzern Medienberichten zufolge eine Summe zwischen 140 und 190 Millionen Euro.

Zusätzlich zu den Namensrechten wird AON auf der Trainingskleidung vertreten sein und als Partner für Freundschaftsspiele in Übersee fungieren. Darüber hinaus darf der Konzern das Trainingsgelände auch für eigene Zwecke nutzen.

Stadionname immer noch unantastbar

United hatte vor zwei Jahren als erster Klub die Namensrechte an der Trainingskleidung an DHL verkauft und dafür fast 12 Millionen Euro pro Jahr eingenommen. Im laufenden Jahr sind die Sponsoreneinnahmen im Vergleich zum Vorjahr bereits um 26,4 Prozent gestiegen, weitere 17 Sponsorenverträge sind laut "BBC" bereits unterzeichnet.

Auf einen lukrativen Stadiondeal hat der englische Rekordmeister bisher aber verzichtet, und auch weiterhin sollen die Namensrechte am Stadion Old Trafford nicht angetastet werden. "Old Trafford wird nicht verkauft", bekräftigte der stellvertretende Vorsitzende Ed Woodward am Montag.

AON wird bis 2014 Trikotsponsor der Red Devils bleiben. Für die sieben Jahre danach hat der wertvollste Klub der Welt - "Forbes" hatte den Wert Uniteds zuletzt auf 1,7 Milliarden Euro geschätzt - einen Ausrüstervertrag mit Chevrolet abgeschlossen, der dem Verein Medienberichten zufolge umgerechnet knapp 420 Millionen Euro in die Kassen spülen soll.

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