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Rio Ferdinand bezeichnet Paolo Di Canio als „Idiot“

Der Innenverteidiger bezeichnete seinen ehemaligen Teamkameraden, der nun Sunderland-Coach ist, für die Verwendung eines faschistischen Grußes einst als „Idioten“.

Manchester. Manchester Uniteds Abwehrspieler Rio Ferdinand hat sich in seiner vor einigen Jahren erschienenen Autobiografie Rio: My Story kritisch zu Paolo Di Canio, mit dem er gemeinsam bei West Ham United aktiv war, geäußert.

„Lässt ihn wie einen absoluten Idioten erscheinen“

„Es gibt Aufnahmen von Paolo, die ihn bei faschistischen Grüßen zeigen und ihn wie einen absoluten Idioten aussehen lassen.“

Di Canio wurde am 31. März 2013 beim Premier-League-Club AFC Sunderland als Nachfolger von Trainer Martin O'Neill vorgestellt. Gleichzeitig legte der britische Politiker David Miliband (Labour Party) sein Aufsichtsratsmandat bei Sunderland nieder, da er wegen Di Canios politischer Einstellung nicht mit ihm zusammenarbeiten könne. Di Canio erklärte jüngst in einem Statement, er sei „kein politischer Mensch“ und distanzierte sich vom Faschismus.

„Er ist nicht die einfachste Person“

Ferdinand offenbarte weiter, dass Di Canio teilweise eine sehr schwierige Persönlichkeit habe, allerdings eine große Leidenschaft für den Fußball besäße: „Einst sagte er der Presse, ich sei nicht gut genug, um für England zu spielen. Ich nahm ihn zur Seite und er sagte mir, dass er fehlinterpretiert wurde. Aber ich weiß es nicht. Man kann sich bei Paolo nie so sicher sein“, so der 81-fache englische Nationalspieler. „Er ist nicht die einfachste Person. Aber er war ein Top-Profi und ein großartiger Spieler.“

Ferdinand und Di Canio gerieten vor sechs Monaten aneinander, als der Defensivmann via Twitter die Entscheidung des damaligen Trainers von Swindon Town kritisierte, Torhüter Wes Foderingham nach gerade einmal 21 Minuten auszuwechseln.

Di Canios Antwort ließ nicht lange auf sich warten. „Ich habe seinen Tweet gelesen. Er ist mein Freund, aber Rio sagte: ‚Oh nein, Di Canio war zu hart. Ich hoffe dieser Torwart hat jetzt kein großes mentales Problem.‘“ Di Canio fügte bissig hinzu: „Ich möchte dir folgendes sagen. Rio, mein Freund, in den letzten zwei Jahren sah ich dich öfter auf Twitter als auf dem Spielfeld.“

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